Austria Wien - Wr. Neustadt 4:0
Roland Linz rechtfertigte das Vertrauen von Trainer Karl Daxbacher, der ihn beim Frühjahrsauftakt gegen Ried (1:0) nach schwacher Leistung noch zur Pause ausgetauscht hatte, gegen Wiener Neustadt schon sehr früh. Der Austria-Kapitän traf nach mustergültiger Vorarbeit von Neuzugang Barazite, der von Zlatko Junuzovic per Ferse eingesetzt worden war, aus kurzer Distanz (13.). Der ÖFB-Teamstürmer beendete damit seine fünf Spiele andauernde Torflaute.
Die Austria zog sich nach dem frühen Führungstreffer zurück. Wr. Neustadt erarbeitete sich eine leichte Feldüberlegenheit, kam aber ohne den erkrankten Kapitän Hannes Aigner kaum zu großen Tormöglichkeiten. Alexander Grünwald köpfelte aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei (18.). Danach setzte er Guido Burgstaller ein, der als Aigner-Ersatz die Solospitze gab. Dieser lupfte den Ball in Bedrängnis aber am Tor vorbei (25.).
Nach Seitenwechsel kamen die Wiener Veilchen immer besser ins Spiel - auch, weil Rechtsverteidiger Thonhofer nach zwei Fouls an Junuzovic Gelb-Rot sah (55.). Einen Schuss von Barazite vermochte der Wiener Neustädter Reiter noch vor der Linie zu retten, den zweiten Nachschuss drückte Suttner, der die Aktion auch eingeleitet hatte, zum 2:0 über die Linie (65.). Barazite krönte seine hervorragende Leistung nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und Vorarbeit von Linz auch noch mit seinem ersten Tor für die Austria (72.). In der Schlussminute traf dann der Austria-Kapitän selbst noch einmal zum hochverdienten Endstand.
SV Mattersburg - Sturm Graz 1:1
Die Foda-Truppe präsentierte sich ohne ihren verletzten Goalgetter Kienast vor allem in der ersten Hälfte extrem ideenlos. Dennoch sah Sturm in der 70. Minute wie der sichere Sieger aus, als Malic ein Zuspiel von Weber unfreiwillig zu Muratovic verlängerte. Der Bosnier, der für Kienast in die Startformation gerutscht war, ließ sich nicht zweimal bitten und schoss trocken ein. Danach stemmten sich die Burgenländer aber verzweifelt gegen die Niederlage und wurden dafür in der 86. Minute belohnt.
Nach einer Flanke von Höller und einem abgeblockten Schuss von Farkas staubte Waltner zum 1:1 ab - der Ungar hatte schon in der Vorwoche den Treffer zum Auswärtssieg gegen den LASK erzielt. Damit beträgt der Vorsprung der Burgenländer auf die Linzer, deren Hoffnung auf Schützenhilfe der Grazer nicht erfüllt wurde, bereits sechs Zähler.









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