Alaba und Co. berührt:

ÖFB-Team von Eriksen-Drama „sehr betroffen“

EURO 2020
12.06.2021 20:42

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat die Nachricht vom Kollaps des dänischen Teamspielers Christian Eriksen während der EM-Partie gegen Finnland in Kopenhagen nach dem Abschlusstraining in Bukarest mitbekommen. „Auf so etwas ist man nicht vorbereitet, unsere Spieler sind sehr betroffen, es ist schwierig“, sagte ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel am Samstagabend im ORF-Interview. Die ÖFB-Auswahl startet am Sonntag gegen Nordmazedonien in die Endrunde.

Eriksen war ohne Fremdeinwirkung zu Boden gegangen und danach minutenlang am Platz behandelt und auch reanimiert worden. „Wenn man sieht, wie betroffen die dänischen Spieler waren, wie die Zuschauer im Stadion geweint haben, da ist es für mich nur schwer vorstellbar, dass das Turnier für die Dänen in gewünschter Form weiterlaufen wird. Ich hoffe, dass es nicht ganz so schlimm endet, wie es ausschaut“, hatte Schöttel verlautet.

Danach gab es allerdings Entwarnung aus dem Reichskrankenhaus. Der Spieler sei wach und bei Bewusstsein, teilte der dänische Verband mit. Aufgrund dieser guten Nachrichten wird die Partie um 20.30 Uhr kurz vor Ende der ersten Hälfte beim Stand von 0:0 wieder angepfiffen. „Das Turnier ist da einmal in zweiter Linie wichtig. Wichtig ist, dass es ihm bald wieder besser geht“, so Schöttel.

„Gebete sind bei Eriksen“
Der ÖFB reagierte zu dem Vorfall wie zahlreiche Verbände und Spieler aus ganz Europa auch auf Twitter. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei Christian“, wurde in englischer Sprache verlautet. Auf dem Twitter-Account von Österreichs Double-Champion Red Bull Salzburg hieß es: „Unsere Gedanken und Gebete sind bei Christian Eriksen. Keep fighting!“

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(Bild: KMM)



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