FPÖ-Forderung

In Linz fehlt es an Polizisten und Wachzimmern

Das Thema ist alles andere als neu: Linz fehlt es an Polizisten. Aktuell sind 566 Planstellen von möglichen 624 besetzt. Deshalb will FP-Stadtvize Markus Hein im nächsten Gemeinderat eine Resolution an VP-Innenminister Karl Nehammer auf den Weg bringen, in der man neben weiterer Polizisten auch Wachzimmer fordert.

624 Vollzeitäquivalente-Polizisten-Planstellen hat die Stadt. Wobei aktuell sogar 717 Beamte in Linz zugeteilt sind. Doch der Schein trügt. Denn viele davon sind nur in Teilzeit tätig oder für Spezialeinheiten wie der Cobra oder dem Landeskriminalamt abkommandiert. Rechnet man laut Stadtvize Markus Hein das alles objektiv raus, sind derzeit lediglich 566 Planstellen besetzt. Damit will sich der Freiheitliche nicht abfinden. „Im nächsten Gemeinderat beantragen wir eine Resolution, die nach Wien geschickt werden soll. Wir fordern vom Innenminister, dass alle 624 Planstellen besetzt werden“, so Hein.

„Bedürfnis nach Sicherheit ungebrochen groß“
Des Weiteren pocht er auf den Ausbau von Wachzimmern: „Den Lockdowns und den damit einhergehenden Ausgangsbeschränkungen zum Trotz, ist das Bedürfnis der Linzer nach Sicherheit ungebrochen groß. Gleichzeitig hat sich bei den Menschen in manchen Stadtteilen das subjektive Gefühl spürbar gemacht, dass die Präsenz der Polizei vor Ort unter fehlenden Exekutivbeamten und Wachzimmern massiv leidet, wie mir in persönlichen Gesprächen mit Bürgern regelmäßig bestätigt wird.“

Neues Wachzimmer am Bindermichl oder in Oed
Laut Hein fehlt zumindest ein großes oder zwei kleinere Wachzimmer. „Am Bindermichl oder in Oed wäre schon längst eine Polizeiinspektion notwendig“, hofft er auf rasche Umsetzung. „Denn Lippenbekenntnisse oder vage Ankündigungen sind zu wenig“, so Hein.

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Sonntag, 13. Juni 2021
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