19.04.2021 12:09 |

Wochen-Quiz

Diese Themen bewegten die „Krone“-Community

Eine sehr ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Neben dem Rücktritt des Gesundheitsministers Rudolf Anschober und Neuigkeiten zum Thema Impfung, gab es weitere innenpolitische Nachrichten, die besonders im Fokus unserer Leserinnen und Leser standen und kritisch diskutiert wurden. In diesem Wochenrückblick möchten wir die medialen Highlights der vergangenen Tage Revue passieren lassen. Eine Auswahl der interessantesten Kommentare der krone.at-Community zeigt auf, wie die neuesten Entwicklungen bei unseren Userinnen und Usern angekommen sind. Zudem finden Sie hier auch ein Quiz, mit dem Sie Ihr Wissen rund um diese Ereignisse und Themen testen können.

Blümel verzichtet auf Impfprivileg
Zu Beginn der Woche sorgte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) bei den Lesern für Gesprächsstoff. Der werdende Vater gab bekannt, dass er aus Angst vor einer Privilegiendebatte auf sein Anrecht, bei der Corona-Impfung vorgezogen zu werden, verzichtet. Doch das bedeutet laut Blümel keinen generellen Verzicht auf die Impfung, sondern nur eine Verlegung auf einen späteren Zeitpunkt.

Zitat Icon

Ich würde mich sofort impfen lassen - mit jedem Impfstoff. Ich werde das mit meiner Altersgruppe entsprechend machen.

Gernot Blümel am vergangenen Montag

Bei den „Krone“-Lesern kam dieses Statement teilweise weniger gut an. Die Gründe dafür fasst dieser Leserkommentar besonders gut zusammen:

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terminierertot
Ich kann beide Seiten verstehen.

Seine Gegner, die darauf pochen, dass er sich schnellst möglich impfen lässt, um sein Vertrauen in den Impfstoff zu beiweisen.

Blümel, der vermeiden möchte, dass seine Gegner ihm danach vorwerfen, er wäre nur zu einer Impfung gekommen, weil er so privilegiert ist.

Eine nicht ganz leichte Situation.
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Rücktritt des Gesundheitsministers
Vermutungen gab es schon vorher, doch am Dienstag war es dann fix: Rudolf Anschober trat als Gesundheitsminister zurück. In einer emotionalen Rede erklärte sich der Minister. Er habe „seit 14 Monaten durchgearbeitet“ und müsse nun „die Notbremse“ ziehen. Das Thema Krankheiten bei Politikern wurde glücklicherweise in den letzten Jahren enttabuisiert. So gab es auch aus der Community Verständnis für den Rückzug aus gesundheitlichen Gründen. So fand beispielsweise der Kommentar von Brigittesteuerzahler große Zustimmung. Großer Erwartungen gibt es an seinen Nachfolger. Der Allgemeinmediziner Dr. Wolfgang Mückstein, ein Mann aus der Praxis, wird fortan das in der Coronapandemie wohl forderndste Amt übernehmen.

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Brigittesteuerzahler
Recht hat er. Wozu sollte er sich das weiter antun. Er hat mit seinem Rücktritt die Größe gezeigt, dass man sich nicht verheizen lassen muss, sondern in erster Linie die Verantwortung sich selbst und seiner Familie gegenüber hat. An seiner Stelle hätte ich das schon längst getan.
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Neuigkeiten zur Impfung
Viel Gesprächsstoff gab es diese Woche auch zum Thema Impfung. Das Land Steiermark sperrt ab sofort Impf-Blockierer. Patienten, die ihren Impf-Termin zweimal nicht wahrnehmen, werden von nun an im Anmeldesystem ganz nach hinten gereiht. Der Grund für ein Nichterscheinen bei Impfterminen ist die Hoffnung auf die Impfung mit einem anderen Vakzin zu einem späteren Zeitpunkt, was einige User nachvollziehen können. So auch unser Leser alumni:

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alumni
In einem Land wie Unseren welches eines der besten Gesundheitssysteme der Welt hat, welche auch eines der teuerste der Welt ist, MUSS es die Möglichkeit geben sich sein Vaccine selbst auszusuchen. Schließlich zahlen wir Unmengen an Steuer und Abgaben
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Dass der Juni großer Impf-Monat wird, wurde am Freitag verkündet. Der Medikamentenhersteller Biontech/Pfizer kündigte an, eine Million Dosen seines Corona-Impfstoffes bereits früher ausliefern zu können als geplant. Nachdem die Impfkampagne in Europa zuletzt zusehends unter Druck geraten ist, sind dies endlich die lang ersehnten, guten Nachrichten. Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zeigt sich über diese Neuigkeiten erfreut: „Das heißt, dass wir den Impfplan noch einmal weiter beschleunigen und 500.000 Personen noch schneller impfen können. Das rettet Menschenleben und Arbeitsplätze.“

HC Strache vor Gericht
Weniger gute Nachrichten gab es am Ende dieser Woche für Heinz-Christian Strache. Der ehemalige FPÖ-Chef wird sich demnächst vor Gericht verantworten müssen. In seiner Zeit als Vizekanzler soll er sich für den Betreiber der Privatklinik Währing starkgemacht und dafür Gelder erhalten haben. Der mitangeklagte Betreiber der Privatklinik Währing und auch Strache selbst bestreiten die Anschuldigungen aus dem 29-seitigen Strafantrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft.

Unser Leser Karmakoma hofft auf einen „fairen Prozess“, befürchtet aber einen „Kraftakt.“ Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie es in dieser Causa weitergehen wird und ob sich der Korruptionsverdacht gegen Strache erhärten wird. 

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Karmakoma
Ich bin wahrlich kein Strache Fan, finde allerdings sämtliche Vorverurteilungen wirklich daneben .
Es steht ihm, wie jedem anderen auch ein fairer Prozess zu, sollte er verurteilt werden, oder auch nicht wird sich zeigen.
Finanziell wird es wohl ein Kraftakt werden, denn diese Prozess-/und Anwaltskosten sind nicht zu unterschätzen .
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8

Das Quiz zur Woche
Testen Sie Ihr Wissen! Wie sehr haben Sie die Nachrichten der letzten Woche mitverfolgt? Zu unserer „Krone“-Wochenrevue gibt es ein passendes Quiz, das Sie hier starten können. Schaffen Sie es, alle Fragen richtig zu beantworten?

Kommentare
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