13.04.2021 10:36 |

Bis zu 28.750 Euro

So viel kosten Haustiere im Laufe ihres Lebens

In Corona-Zeiten haben sich viele Österreicher ein Haustier angeschafft. Doch viele unterschätzen die Kosten, die mit der Pflege der mitunter exotischen Tiere verbunden sind. Diese reichen von 490 Euro für Hamster bis zu 28.750 Euro für Schildkröten, die mehrere Generationen einer Familie erleben können. 

Die Heimwerker.de-Redaktion hat zusammengestellt, mit welchen Kosten Tierfans im Laufe des Tierlebens und jeden Monat zu rechnen haben. So kostet der beste Freund des Menschen jährlich etwa 1241 Euro. Inklusive Anschaffungskosten kommen so schnell 16.800 Euro über das gesamte „Hundeleben“ zusammen. Geld, das Hundebesitzer gerne aufbringen. Sie gelten als fitter, finden oft schneller Kontakte und haben eine bessere psychische Verfassung. Gerade auch ältere Menschen können die Tiere vor Einsamkeit bewahren und so manch ein größerer Hund hat Herrchen oder Frauchen bereits vor Gefahren gewarnt oder gerettet.

Katzen sollten nicht alleine gehalten werden
Samtpfoten sind nicht ohne Grund die beliebtesten Haustiere der Österreicher, sorgt die Haltung einer Katze doch nachweislich für Stressreduktion - im Lockdown für viele sicher ein großer Trost. Die Stubentiger kosten allerdings etwas mehr als 600 Euro im Jahr, so kommen auf durchschnittlich 15 Lebensjahre gerechnet fast 10.000 Euro zusammen. Doch vor allem Wohnungskatzen von Berufstätigen sollten zudem nicht alleine gehalten werden, da diese auf Dauer das für die Tiere wichtige Sozialverhalten verlernen und sogar Verhaltensstörungen entwickeln können. Hier muss man also mit den doppelten Kosten rechnen.

Kleintiere relativ günstig
Etwas günstiger schlagen etwa Wellensittiche und Fische zu Buche: Die Kleintiere sind aufs Leben gerechnet relativ günstig: Wellensittiche kosten etwa 1000 Euro und Aquarienfische 570 Euro. Hamster sind mit 490 Euro die günstigsten Haustiere.

Allerdings sollten Wellensittiche, ebenso wie auch Meerschweinchen und Kaninchen, immer im Paar gehalten werden, sodass sich der Wert für eine artgerechte Haltung hier jeweils de facto mindestens verdoppelt. Die Tiere würden sich sonst einsam fühlen und könnten verkümmern.

Auch die meisten Fische sind keine Einzelgänger und werden meist nicht allein gehalten, so heimwerker.de. Allerdings halten sich hier die Futterkosten im Rahmen und der teuerste Faktor ist die Unterhaltung des Aquariums, sodass einer oder mehrere weitere Fische bei passender Ausstattung nicht allzu stark ins Gewicht fallen. Hamster hingegen sind lieber allein und sollten als Einzeltiere gehalten werden.

Tipp: Die „Krone“-Tierecke sucht für viele Hunde, Katzen & Co. ein Zuhause!

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