Schmidt bleibt

SKN St. Pölten pfeift auf die Kohle vom LASK

Der LASK startete letzte Woche nun doch einen Versuch, Leihspieler Alexander Schmidt vom SKN St. Pölten zurückzuholen und bot dem SKN sogar Geld - Sportdirektor Georg Zellhofer lehnte aber ab.

Sieben Tore und zwei Assists in zehn Herbstspielen - mit der Verpflichtung von Alex Schmidt hatte St. Pölten auf die richtige Karte gesetzt. Trifft auch auf seinen Besitzer LASK zu, der den Stürmer im Sommer von Red Bull kaufte, ihn sofort an St. Pölten verlieh, um seine Entwicklung voranzutreiben. Die Gerüchte, wonach die Linzer Schmidt bereits im Winter zurückholen würden, hatte SKN-Sportdirektor Georg Zellhofer stets abgeschmettert: „Ich stehe immer wieder im Kontakt mit dem LASK, der Alex war in den Gesprächen nie Thema.“

„Legitim, geht aber nicht“
Letzte Woche aber doch: Die Linzer hatten davor mit Matias Succar zwar einen neuen Angreifer verpflichtet, wollten dem peruanischen Teamspieler jedoch Zeit geben, sich ohne Druck bei den Juniors zu akklimatisieren. Ein Stoßstürmer sollte her, der sofort hilft. Die Rückholaktion von Joao Klauss scheiterte, weil der Brasilianer von Hoffenheim zu Standard Lüttich wechselte. Also dachte LASK-Vize Jürgen Werner doch an Schmidt, bot St. Pölten eine Ablöse, um ihn vorzeitig loszueisen. „Legitime Vorgangsweise“, bestätigt Zellhofer den Versuch, „geht aber nicht.“

Die Argumente des Sportdirektors sind mehr als nachvollziehbar: „Wir wollen in die Meisterrunde, dazu brauchen wir ihn. Ich sehe es auch als Signal an die Mannschaft, dass wir das Angebot ablehnten.“ Schmidt selbst konnte laut Zellhofer überzeugt werden, sich weiter mit den Zielen des SKN zu identifizieren. „Es läuft ihm nichts davon, er wird seinen Weg machen.“

Hannes Steiner, Kronen Zeitung

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