07.10.2020 17:29 |

Und warum Aston Martin

Vettel über Ferrari: „Ich bin gescheitert“

Sebastian Vettel spricht im Podcast „Beyond the Grid“ erstmals über sein Aus bei Ferrari und den neuen Deal mit Aston Martin. Der vierfache Formel-1-Weltmeister gibt ganz offen zu: „Ich bin gescheitert“ - und freut sich nun auf eine ganz andere Aufgabe, in einem ganz neuen Team.

Ex-Weltmeister Sebastian Vettel blickt selbstkritisch auf seine Zeit bei Ferrari zurück. „Es stimmt, dass ich gescheitert bin, weil ich mir das Ziel gesetzt habe, die Weltmeisterschaft mit Ferrari zu gewinnen“, räumte der 33-jährige Deutsche in einem am Mittwoch vor dem Grand Prix auf dem Nürburgring veröffentlichen Podcast der Formel 1 ein, „ich bin gescheitert, ich habe es nicht hinbekommen“.

Vettel war zur Saison 2015 von Red Bull als viermaliger Weltmeister zu Ferrari gewechselt und wollte wie sein Idol Michael Schumacher mit der Scuderia eine Titel-Ära einläuten. Über WM-Platz zwei mit Ferrari 2017 und 2018 kam er aber nicht hinaus.

„Es gibt Dinge, die ich hätte besser machen müssen, Dinge, die ich vielleicht hätte früher sehen sollen, Kämpfe, die ich vielleicht nicht hätte aufnehmen sollen“, befand Vettel. Er blicke aber auf seine Zeit bei Ferrari nicht mit Bedauern zurück, zumal er als Person gereift sei und dazugelernt habe.

„Ganz anders als Ferrari"
Ab kommender Saison fährt Vettel für das Werksteam von Aston Martin, das aktuell noch als Rennstall Racing Point an den Start geht. „Es klingt wie ein Projekt, das Spaß machen wird“, sagte Vettel. Denn: Aston Martin werde „ganz anders als Ferrari“, ist er sicher. Das Team werde wachsen, und „vieles wird zum ersten Mal passieren“, sagt Vettel. „Das ist eine unglaublich herausfordernde Reise für das ganze Team. Ich hoffe, dass ich dazu viel beitragen und im Auto gute Leistungen zeigen kann.“ 

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