Beziehung zerrüttet?

Alaba-Vater wirft Bayern „schmutzige Lügen“ vor!

David Alaba und der FC Bayern München - was seit einer gefühlten Ewigkeit wie eine der letzten „Liebesbeziehungen“ im millionenschweren Spitzenfußball gewirkt hatte, steht womöglich kurz davor, in einer Schlammschlacht zu enden! Erst hatte Ex-Bayern-Macher Uli Hoeneß rund um den Vertragspoker mit dem ÖFB-Star dessen Berater Pini Zahavi in einer sonntäglichen Talk-Runde als „geldgierigen Piranha“ bezeichnet - und am Montag „schossen“ der Attackierte sowie Alaba-Vater George zurück. Letzterer derart heftig, dass man an ein nachhaltig beschädigtes Verhältnis zwischen FC Bayern und Alaba-Familie glauben könnte ...

Gegenüber „Sky“ meinte der 60-jährige George Alaba, dass er nicht damit gerechnet habe, „dass der FC Bayern jetzt in der Öffentlichkeit schmutzige Lügen über Gehalts- und Provisionsforderungen streut!“ Und weiter: „Zu behaupten, dass wir wegen einer solchen Zahlung bei Vertragsunterschrift nicht zu einer Einigung kommen, ist eine von diesen dreckigen Anschuldigungen!“

Zahavi beteuert zudem, dass er zu keinem Zeitpunkt über etwaige Provisionszahlungen mit den Bayern-Verantwortlichen verhandelt habe - mit Ausnahme eines Treffens während des Champions-League-Finalturniers in Lissabon. Auf Nachfrage von Bayern-Manager Hasan Salihamidzic habe er lediglich geantwortet, dass er „nicht mehr als das Übliche fordern werde. Ich will nicht mehr bekommen als andere Berater, die von Bayern Provisionszahlungen erhalten haben.“

Alaba, der mit den Bayern zuletzt das Triple gewann, stieg bei den Münchnern in den vergangenen Monaten zum Abwehrchef auf. Der Vertrag des 28-Jährigen läuft noch bis 2021 - sollte sich der Wiener gegen eine Verlängerung entscheiden, könnte er noch in dieser, bis Anfang Oktober laufenden Transferzeit verkauft werden.

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Donnerstag, 24. September 2020
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