Regeln für Unterricht:

Ampel sorgt in Schulen für Klarheit

Den gesamten Sommer über wurde an dem Plan für den Start in das neue Schuljahr getüftelt - jetzt herrscht Klarheit! Neben Gratis-PCR-Tests, welche die Lehrer noch vor dem Start in Anspruch neben können, soll der Schulbetrieb selbst mit der Corona-Ampel geregelt werden. Je nach Farbe soll etwa die Maskenpflicht eingeführt oder der Unterricht ganz auf Distance-Learning umgestellt werden.

Es ist der ungewöhnlichste Schulstart des Jahrtausends, der Kindern, Jugendlichen und Pädagogen jetzt bevorsteht. „So normal wie möglich“ soll der Neustart laut Bildungsminister Heinz Faßmann ablaufen. Wie viel Normalität dann ab dem 7. September aber wirklich in die blau-gelben Klassenzimmern einkehrt, hängt ganz von der Farbe der vierstufigen Corona-Ampel ab.

Bei einem auf Initiative von Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister anberaumten Bildungsgipfel wurden alle Maßnahmen in enger Abstimmung mit dem Bund, aber auch Personal-, Eltern- und Schülervertretern besprochen.

„Unser Ziel war es dabei, möglichst viel Klarheit zu schaffen und alle wichtigen Fragen, die noch offen sind, zu klären“, meint die Bildungslandesrätin zu dem Thema. Und weil schließlich nur ein sicherer, ja dann auch ein normaler Start ist, wurden etwa bei den Jüngsten hierzulande die Regeln, „wo es notwendig erschien“, im Vergleich zu den anderen Bundesländern sogar noch verschärft. „Die Gesundheit aller Beteiligten ist für uns im gesamten Bildungsbereich oberste Priorität“, stellt Teschl-Hofmeister klar.

Selbstverständlich sei aber, auch im Falle einer roten Ampelfarbe, für die Betreuung aller Kinder, deren Eltern keine Möglichkeit einer Betreuung zu Hause haben, gesorgt.

Gesorgt ist indes längst auch für ein flächendeckendes Screening aller Lehrer im Land. Denn weil der blau-gelbe Vorstoß mit rechtzeitigen Gratis-Tests für alle Pflichtschullehrer - die „Krone“ berichtete - auch dem Bildungsminister gefiel, griff dieser sogleich zum Hörer. Und nach kurzem Austausch mit Johanna Mikl-Leitner wurde vereinbart, die Bundeslehrer auch in das Screening-Programm mit aufzunehmen.

Getestet wird noch bis zum 3. September und an insgesamt 21 Standorten im ganzen Land. „Jeder Fall, den wir so finden können, kann andere Fälle verhindern“, appelliert das Land, am Screening teilzunehmen.

Vergleichsweise locker sehen die Verantwortlichen übrigens einer nahenden Schulball-Saison entgegen. „Solange die Ampel nicht auf Orange springt, sind Bälle unter Einhaltung der Hygienebestimmungen grundsätzlich erlaubt“, heißt es dazu auf „Krone“-Anfrage aus dem Büro der Bildungslandesrätin. Für eine Rückerstattung der Stornokosten gebe es indes aktuell noch keine gesetzliche Grundlage. „Wir raten daher eher dazu, sich schon vorab nach Alternativ-Terminen im Frühjahr zu erkundigen“, erklärt ein Sprecher.

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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