27.05.2020 11:18 |

Für Büromöbel & Co.

Google-Mitarbeiter erhalten Home-Office-Zuschuss

Ab Anfang Juli will Google schrittweise zur alten Normalität zurückkehren und erste Büros wieder öffnen. Die meisten Mitarbeiter dürften jedoch für den Rest des Jahres im Home-Office bleiben. Sie sollen einen Zuschuss von 1000 US-Dollar erhalten, um sich Büromöbel oder andere dringend benötigte Dinge für das Arbeiten in den eigenen vier Wänden anzuschaffen, wie Firmenchef Sundar Pichai am Dienstag mitteilte.

Ab dem 6. Juli werde man, sofern die äußeren Bedingungen dies zuließen, damit beginnen, weitere Büros in mehr Städten zu eröffnen. Dies werde es jenen Mitarbeitern, die müssten oder wollten, ermöglichen, auf rotierender Basis wieder ins Büro zurückzukehren, so Pichai in dem Schreiben an alle „Googler“. „Wir werden strenge Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen einführen, um sicherzustellen, dass die Richtlinien zur sozialen Distanzierung und Desinfizierung eingehalten werden, sodass das Büro anders aussieht und sich anders anfühlt als bei Ihrem letzten Besuch“, erklärte der Google-Chef.

Rückkehr ins Büro bis Ende des Jahres freiwillig
Bis September soll das Rotationsprogramm demnach von anfänglich zehn auf 30 Prozent Büro-Auslastung ausgebaut werden. Dies würde bedeuten, „dass die meisten Menschen, die ins Büro kommen wollen, dies in begrenztem Umfang tun könnten, während wir denjenigen, die in das Büro kommen müssen, weiterhin Priorität einräumen“, erläuterte Pichai weiter. Für alle anderen sei die Rückkehr ins Büro bis Ende des Jahres freiwillig - „und wir ermutigen Sie, weiterhin von zu Hause aus zu arbeiten, wenn Sie können“, so Pichai.

Zuschuss für Büromöbel 
Um sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter das hat, was er braucht, um produktiv im Home-Office arbeiten zu können, will der Konzern allen Angestellten einen Zuschuss in Höhe von 1000 US-Dollar bzw. dem Gegenwert in der jeweiligen Landeswährung, hierzulande also rund 912 Euro, geben. Damit sollen etwa Büromöbel angeschafft werden können. Außerdem experimentiere man derzeit, wie man aus dem Büro bekannten Erfahrungen und Benefits virtuell zu den Mitarbeitern nach Hause bringen könne, so Pichai. Als Beispiel genannt werden Fitness-, Koch- und Ernährungskurse sowie ein Programm zur Kinderbetreuung.

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