26.02.2020 06:31 |

Umfrage

So wird in Österreich gefastet

6 von 10 Österreichern haben bereits Fastenerfahrung. Die Beweggründe sind - laut Marienkroner Fastenumfrage - vor allem Abnehmen, Anti-Aging-Maßnahmen und Gesundheitsvorsorge.

"Fasten ist keine Diät zum Abnehmen, dazu ist die Kalorienzufuhr auf Dauer viel zu niedrig und es würde zu einer Minderversorgung wichtiger Nährstoffe kommen“, gibt Dr. Ulrike Göschl, leitende Kurärztin von Marienkron, Zentrum für Darm und Gesundheit in Mönchhof (Bgld), zu Bedenken. „Das Fasten kann aber durch die Reduktion auf das Wesentliche und das Wiedererlernen von Sättigung und feinem Geschmacksempfinden den Umstieg in einen gesünderen Lebensstil fördern. Ein bis zweimal im Jahr kann eine solche Auszeit mit Fasten, Meditation und Bewegung längerfristig helfen, das Gewicht auch nachhaltig in den Griff zu bekommen.“

Laut Umfrage fasten 9,3 % der Österreicher regelmäßig ein Mal pro Jahr; 2,2 % fasten zwei Mal pro Jahr; 3,4 % sogar häufiger. 21 % der Befragten geben an, eine Fastenkur zumindest einmal ausprobiert zu haben. Etwa ein Drittel all jener, die noch nie gefastet haben, wären bereit, eine mehrtägige Fastenkur zu testen. „Gesunde Menschen im mittleren Lebensalter, die keine gröberen Gesundheitsprobleme haben, können normalerweise problemlos fünf Tage Suppenfasten“, erklärt Dr. Göschl, schränkt aber ein: „Werden bestimmte Medikamente eingenommen, muss das beim Fasten berücksichtigt werden. Kinder, Schwangere, Personen mit bestimmten Erkrankungen oder Essstörungen und im höheren Alter sollten nicht fasten. Auch wenn kurz darauf körperlich sehr anstrengende Herausforderungen warten, ist Fasten nicht sinnvoll. Es muss immer von Fall zu Fall individuell mit dem Arzt besprochen werden“.

Karin Rohrer-Schausberger, Kronen Zeitung 

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