Mintzlaff stellt klar

Leipzig: Haaland? „Es gibt keine Knebelverträge!“

Fußball International
18.01.2020 10:52
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Um Erling Haaland hat sich RB Leipzig sehr bemüht. Dass der Norweger von Red Bull Salzburg schließlich zu Borussia Dortmund gewechselt ist, zeige laut Leipzig-Vorstandschef Mintzlaff, dass Leipzig generell keinen Zugriff auf Salzburger Spieler habe. "Hinteregger, Mane, Schlager oder Lainer spielen bekanntlich auch nicht bei uns. Die Spieler müssen selbst eine Entscheidung treffen, wer für sie infrage kommt, es gibt keine Knebelverträge."

Im Rennen um Salzburgs Sturm-Talent Haaland hatte RB Leipzig bekanntlich das Nachsehen. Die Bullen konnten ihm offenbar aufgrund der Konkurrenzsituation im Angriff unter anderem keine Einsatzgarantie versichern. Außerdem bewegten sich die Gehaltsvorstellungen des 19-Jährigen außerhalb des Leipziger Gefüges.

Red-Bull-Geld „nicht geschenkt“
Leipzigs Vorstandschef Mintzlaff sieht in den Zahlungen von Milliardär Dietrich Mateschitz „eine Anschubfinanzierung“, wie sie jedes Start-up-Unternehmen brauche. „Unsere Darlehen kommen nicht von der Sparkasse Leipzig, sondern zu marktüblichen Konditionen von Red Bull“, sagte Mintzlaff in am Samstag veröffentlichten Interviews den Medien des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Telefonate mit Mateschitz
Das Geld würde RB Leipzig nicht geschenkt werden. „Das sind Darlehen, die getilgt werden müssen“, betonte Mintzlaff. Mit Mateschitz telefoniere er öfter, außerdem sehe man sich in regelmäßigen Abständen: „Dann bekommt er ein Update.“

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