07.10.2019 06:18 |

Nach Sieg in Peking

Thiem: „Schon jetzt bestes Jahr meiner Karriere“

Herausragend! Dominic Thiem bejubelt den vierten Turniersieg in dieser Saison, seine 15. Trophäe auf der Tennis-Tour. Nach Indian Wells, Barcelona und Kitzbühel schlug der 26-Jährige in Peking zu. Dominic besiegte im Endspiel des mit 3,7 Millionen Dollar dotierten „500er“ den Griechen Stefanos Tsitsipas 3:6, 6:4, 6:1. Thiem spricht vom „jetzt schon besten Jahr meiner Karriere“.

Überglücklich stemmte Thiem den schweren Pokal in die Luft. Standing Ovations von den Fans, in der Spielerbox applaudierten Papa Wolfgang, Coach Nicolas Massu, Physio-Guru Alex Stober, Manager Herwig Straka und Jugendfreund Lucas Leitner. „Ich habe noch nie mehr als ein Spiel in China gewonnen - und jetzt das Turnier. Ich glaube, dass war eines der besten Matches, das ich je gespielt habe“, bedankte sich der 26-Jährige bei der Siegerehrung, „und ich kann mich schon jetzt über das beste Jahr meiner Karriere freuen. Vier Trophäen 2019 sind einfach genial gut.“

Achterbahnfahrt
Wie im Semifinale gegen Karen Chatschanow erlebte Dominic auch im Endspiel eine Achterbahnfahrt. Im ersten Satz fiel die Entscheidung beim Stand von 3:4. Nach zwei abgewehrten Breakbällen konnte Thiem dem dritten nichts mehr entgegensetzen. Tsitsipas zog auf 5:3 davon und servierte aus - 6:3.

Im zweiten Durchgang wurde der Lichtenwörther immer stärker, spielte groß auf und stellte mit 6:4 auf 1:1 in Sätzen.

Mehr Winner als Fehler
Aggressiv, variantenreich und knallharte Schläge mit Vor- und Rückhand. Die „Tennis-Maschine“ Thiem kam auf Hochtouren, zerlegte im dritten Satz den Griechen mit 6:1. „Wir haben beide hochklassig gespielt, beide hatten mehr Winner als Fehler“, analysierte Dominic, „ich bin mir sicher: Es wird noch mehr solcher Finali zwischen uns geben, da ist eine große Rivalität im Entstehen. Die Duelle mit Stefanos taugen mir.“

500 Punkte für die Weltrangliste, dazu ein Brutto-Preisgeld in der Höhe von 733.990 US-Dollar. Im Ranking bleibt Dominic auf Position fünf, doch Medwedew liegt als Nummer vier in Reichweite. Dominic hält bei 4825 Punkten, der Russe hat 4965 Zähler auf seinem Konto.

„Nach dem frühen Aus bei den US Open war die Enttäuschung groß, der Virus warf mich echt zurück“, erzählt Thiem, „doch dieser Turniersieg entschädigt für alles.“

Lob vom Gegner
Verlierer Tsitsipas gratulierte fair. „Im dritten Satz hat Dominic unglaublich gespielt. Da kann man machen, was man will. In so einer Situation ist man als Gegner chancenlos.“

Peter Moizi, Kronen Zeitung

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