01.09.2019 15:19 |

Ironman

Giglmayr läuft als Neunter in Sport-Pension

Der Neumarkter Triathlet Andreas Giglmayr gab beim Ironman 70.3 seine Abschiedsvorstellung und konnte noch einmal auf Rang neun laufen. Für einen österreichischen Überraschungssieg sorgte der 27-jährige Tiroler Thomas Steger.

Zweimal war Giglmayr bislang in Zell am See an den Start des Ironman 70.3 gegangen. Beide Male hatte es der 35-Jährige auf Rang zwei geschafft. Bei seiner Abschiedsvorstellung blieb dem Neumarkter der neuerliche Sprung aufs Podest allerdings verwehrt.

Der Olympiateilnehmer von London 2012 war nach der 1,9 Kilometer langen Schwimmstrecke im Zeller See mit 1:07 Minuten Rückstand auf Leader Lukasz Wojt (D) als Fünfter aufs Rad gewechselt. Nach 35 Rad-Kilometern konnte sich Giglmayr auf Rang fünf verbessern, 2:01 Minuten hinter dem inzwischen führenden Ex-Radprofi Ruben Zepuntke (D). Während Zepuntke seinen Vorsprung auf die Verfolger kontinuierlich ausbauen konnte, hatte der Salzburger Lokalmatador zu kämpfen. Nach 90 Rad-Kilometern stieg Giglmayr 6:37 Minuten hinter dem Deutschen als Sechster vom Rad um die finalen 21,1 Kilometer auf dem Laufkurs um den Zeller See in Angriff zu nehmen.

Da machte sich dann bemerkbar, dass Giglmayr nach dem Ironman in Klagenfurt über die Langdistanz und seinem Streckenrekord beim Trumer Triathlon nur wenig Regnerationszeit gefunden hatte. Aus dem erhofften „Magic Day“ beim Laufen und dem Angriff auf die Top-5 wurde leider nichts. Den erlebte dafür der 27-jährige Tiroler Thomas Steger, der auf der Laufstrecke so richtig aufdrehte, über sechs Minuten Rückstand nach dem Radfahren aufholte und schließlich in einer Zeit von 3:55:03 Stunden als vielumjubelter Sieger ankam. 8:58 Minuten dahinter überquerte Giglmayr als Neunter die Ziellinie in Zell.

Peter Weihs
Peter Weihs
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