Nach Verletzungsdrama

Kühbauer: „Wissen, dass wir jemanden holen müssen“

Rapid verliert am Samstag den Schlager der 5. Runde gegen den LASK in letzter Minute mit 1:2 - und drei Spieler verletzt. Schon vor dem Spiel sprach Trainer Didi Kühbauer davon, noch neue Spieler zu brauchen. Nach dem Spiel ist dies wohl dringender denn je. Hier die Stimmen der Trainer: 

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer) über mögliche Neuzugänge auf Sky"
„Wir können nicht jeden Spieler halten. Ich denke, wenn man für Müldür so viel Geld kriegt. In seinem Fall war es so, dass es sehr viel Geld war. Er sieht seinen Weg in Italien - da wünsche ich ihm das Allerbeste. Aber wir müssen auf uns schauen. Wir wissen ganz genau, dass wir noch jemanden holen müssen. Weil so, mit dieser Kaderbesetzung wird es für die ganze Saison sehr, sehr eng.“

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer) über das Spiel:
„Wenn du in der allerletzten Minute verlierst, ist das ärgerlich, noch bitterer sind aber die Verletzungen der Spieler. Das war auch der Grund, warum wir immer wieder Probleme hatten. Wir hatten nach 30 Minuten nur noch einen Spieler zum Wechseln, dadurch waren uns die Hände gebunden. Die erste Hälfte war geprägt von Zweikämpfen mit wenig Torchancen. In der zweiten Hälfte ist uns gleich der Ausgleich gelungen, dann waren wir die weit bessere Mannschaft. Das ist jetzt aber egal, weil wir verloren haben. Der LASK hat durch den Ausfall von Maxi Hofmann die zweite Luft bekommen. Es war für mich nicht überraschend, dass das Tor durch einen ruhenden Ball fällt, weil sie da wirklich hohe Qualität haben.“

Valerien Ismael (LASK-Trainer):
„Es war ein sehr intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen in der ersten Hälfte. Das Geschehen war da sehr zerfahren, das Spiel hat keinen Rhythmus gefunden. Wir sind durch einen super umgesetzten Spielzug in Führung gegangen, Marvin hat das Tor super vorbereitet. In der zweiten Hälfte hat Rapid richtig Alarm gemacht und verdient den Ausgleich erzielt. Wir haben dann ein paar Minuten richtig gewackelt, die Wolken aber kurz vorbeiziehen lassen, wieder Moral bewiesen und die Kontrolle im Spiel noch einmal übernommen. Mit einem Spieler mehr war es natürlich leichter für uns. Es war ein Powerplay bis zum Schluss, wir hätten eigentlich schon früher das Tor machen müssen. Last-Minute-Siege sind die besten im Fußball. Ich bin sehr froh, weil hier werden nicht viele Mannschaften gewinnen.“

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