01.08.2019 09:42 |

Ökoenergie

Klimaschutzgebiete: 8000 Wohnungen ohne Gas & Öl

Schutzzonen gibt es in Wien künftig nicht nur für historische Bausubstanz, sondern auch für das Klima. Neubauten in diesen Gebieten müssen ohne Öl und Gas errichtet werden. „Das ist ein Meilenstein für die Klimazukunft“, gibt sich Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) euphorisch.

In den Klimaschutzgebieten sollen 80 Prozent der Neubauten liegen. Die Verordnungen werden im Gemeinderat beschlossen. Den Auftakt machen die Bezirke Leopoldstadt, Landstraße, Neubau und Ottakring. Die restlichen Bezirke folgen etappenweise bis 2020.

Klimafreundliche Systeme zum Standard machen
Heizung, Kühlung und Warmwasseraufbereitung müssen in den Zonen entweder über Fernwärme oder über Alternativen wie Solarenergie, Biomasse oder Erdwärme erfolgen. Die Regelung gilt sowohl für frei finanzierte als auch für geförderte Wohnungen. „Um Planungssicherheit für Bauträger zu gewährleisten, wird eingezeichnet, wo welche Energiequellen zur Verfügung stehen“, so Gemeinderat Peter Kraus (Grüne). Ziel ist es, klimafreundliche Systeme zum Standard zu machen.

Unter dem Strich sollen auf diese Weise rund 8000 Wohnungen ohne Öl und Gas pro Jahr entstehen. Eine radikale Umstellung droht den Bauträgern aber nicht. Laut dem Leiter der MA 20 (Energieplanung), Bernd Vogl, beträgt der Anteil an Fernwärme im Neubau bereits rund 70 Prozent.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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