28.07.2019 18:08 |

6:2-7:6-Finalsieg

PREMIERE! Marach/Melzer triumphieren in Hamburg!

Oliver Marach und Jürgen Melzer haben am Sonntag beim ATP-500-Turnier in Hamburg ihren ersten gemeinsamen Titel geholt! Das kommende Woche in Kitzbühel topgesetzte Österreicher-Duo besiegte im Endspiel auf dem Rothenbaum die Niederländer Robin Haase/Wesley Koolhof nach 84 Minuten mit 6:2, 7:6(3).

Für den 38-jährigen Melzer war es sein insgesamt 16. ATP-Doppel-Titel, für den seit Kurzem 39-jährigen Marach gab es in seinem Jubiläumsfinale den 23. Siegerscheck. Marach, der im Vorjahr die Tour gemeinsam mit Mate Pavic (CRO) als Nummer 1 der Welt beendet hatte, stand am Sonntag in seinem insgesamt 50. Doppel-Endspiel auf der Tour. Marach/Melzer teilen sich ein Preisgeld von 111.490 Dollar (100.098,76 Euro) brutto. Marach klettert damit im ATP-Doppel-Ranking auf Platz 16, Melzer verbessert sich vom 40. auf den 34. Rang. Im ATP „Race to London“ schiebt sich das Duo, das erst seit Beginn der Rasensaison Mitte Juni nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zusammenspielt, immerhin schon an die 22. Stelle.

Schon in der Vorwoche waren Marach/Melzer dem Niederländer Robin Haase in einem Doppel-Finale gegenübergestanden. In Umag hatte Haase gemeinsam mit dem Vorarlberger Philipp Oswald gespielt und den ersten gemeinsamen Siegerscheck des Österreicher-Duos noch verhindert. Marach und Melzer sammelten mit dem Titel in Hamburg jedenfalls viel Selbstvertrauen und visieren nun in Kitzbühel eine Fortsetzung ihres Erfolgslaufs an. „Wir kommen mit sehr viel Selbstvertrauen nach Kitzbühel. Das Ziel ist natürlich, auch dort den Titel zu holen“, sagte Melzer. Der 38-Jährige warnt aber vor den „toughen“ Erstrunden-Gegner Leonardo Mayer/Andres Molteni. „Gegen die haben wir letzte Woche in Umag ganz knapp gewonnen.“

Mit Hamburg konnte das Duo nur zufrieden sein. „Das war eine perfekte Woche: Wir haben keinen Satz verloren, haben gute Teams geschlagen und sind von Umag gekommen, wo wir eine sehr bittere Final-Niederlage einstecken haben müssen. Wir haben diese Woche wirklich gutes Tennis gespielt und darauf können wir aufbauen.“ Auch Marach freute sich, dass das Duo die schmerzliche Niederlage so gut weggesteckt hat. „Wir haben an unseren Schwächen gearbeitet und dann von Match zu Match besser gespielt.“ Marach möchte in Kitzbühel gerne nachholen, was er 2006 noch mit Cyril Suk versäumt hat: den Heim-Titel. Damals verlor der Steirer erst im Endspiel. „Ich spiele eigentlich gern in Höhenlage. Jetzt gilt es aber erst mal ein bisserl relaxen“, lautet Marachs Devise.

Zverev-Bezwinger Basilaschwili erneut Hamburg-Sieger
Der Georgier Nikolos Basilaschwili wiederholte indes seinen Vorjahressieg im Einzelbewerb von Hamburg. Im Finale der mit 1,855 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Veranstaltung setzte sich der Weltranglisten-16. gegen den Russen Andrej Rublew nach 2:07 Stunden 7:5, 4:6, 6:3 durch. Rublew hatte im Viertelfinale Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem ausgeschaltet. Der als Nummer vier gesetzte Basilaschwili, der seinen dritten ATP-Titel holte, hatte am Samstag ein dramatisches Halbfinale gegen den deutschen Weltranglisten-Fünften Alexander Zverev gewonnen.

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