27.07.2019 12:55 |

Beachvolleyball

Erst EM-Gold, dann ein Monstertrip

Was für ein Tag! Zuerst qualifizierten sich der Unteracher Flo Schnetzer und sein Partner Peter Eglseer (OÖ) für das Finale der europäischen Studentenspiele in Koper (Slo), dann holten sie sich ohne Spiel den EM-Titel und zum Abschluss wartete noch ein Monstertrip nach Ebensee.

Eigentlich begann der Freitag für Flo Schnetzer ganz nach Plan. Um 11 Uhr stand bei den europäischen Studentenspielen an der slowenischen Adria-Küste in Koper das Halbfinale an. Mit der litauischen Paarung Stankevicius/Knasas machten der Unteracher und sein Partner Peter Eglseer (OÖ) kurzen Prozess, siegten klar mir 21:11 und 21:15.

Das rein österreichische Endspiel gegen Friedl/Trummer, gegen die Schnetzer/Eglseer bereits in der Zwischenrunde gewonnen hatten, war für 21 Uhr angesetzt. Nachdem der erste Satz noch fertig gespielt werden konnte und von Trummer/Friedl gewonnen wurde, zogen Unwetter auf. An eine Fortsetzung war in diesem Moment nicht zu denken. „Das war extrem mühsam“, sagte Schnetzer. Kurz vor Mitternach dann die engültige Absage und die Entscheidung: Beide Teams bekommen EM-Gold.

Für Schnetzer bereits der zweite Titel bei einer Studenten-EM. Bereits 2016 gewann der 29-Jährige mit Peter Eglseer in Zagreb (Kro) die Goldmedaille. „Wahnsinn, wir sind das erste Team, das es geschafft hat sich zwei Titel zu sichern“, freute sich Schnetzer, der zudem noch zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. „Nachdem sich bei den Damen Friedl/Pfeffer auch noch Gold geholt haben, war dieses Turnier wirklich ein großartiger Erfolg für den österreichischen Unisport“, unterstrich Schnetzer.

Weniger lustig war dann der weitere Abend. Erst weit nach Mitternacht war die Koffer gepackt und verstaut. „Zum Glück habe ich die beste Freundin der Welt. Alina hat mich hier in Koper überraschend besucht und hat mich auch den ganzen Weg nach Ebensee zurückgefahren“, verriet ein merklich dankbarer Schnetzer, der erst gegen 4.30 Uhr ins Bett kam. Am Traunsee geht es heute nämlich direkt mit der Beachtrophy weiter, ehe kommende Woche das mit dem 5*-World Tour-Turnier in Wien das Highlight der Saison wartet.

Peter Weihs
Peter Weihs
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