26.07.2019 06:45 |

In Hockenheim

Wolff: „Wir haben keine Angst vor Spielberg zwei“

Der Grand Prix von Deutschland am Sonntag ist der bereits 200. Start für Mercedes in der Geschichte der Formel 1. Trotz der Hitzewelle und der Kühlprobleme ist Teamchef Toto Wolff vorsichtig optimistisch.

Trifft der „Silberpfeil“ zum zehnten Mal in dieser Saison ins Schwarze? Die Chancen, dass Mercedes, das beim Grand Prix von Deutschland in Hockenheim zum 200. Mal am Start eines Formel-1-Rennens steht, den nächsten Sieg einfährt, stehen nicht schlecht. Trotz der zu erwartenden Hitze?

„Wir haben das Kühlniveau gesteigert, und wissen auch gleichzeitig, dass die Hitzewelle uns bis Samstag mit voller Wucht trifft, am Sonntag sollen die Temperaturen aber auf rund 27 Grad fallen“, erklärt Teamchef Toto Wolff, „von daher haben wir keine Angst vor einem zweiten Spielberg. Ich würde sagen, wir sind vorsichtig optimistisch, weil, auch wenn wir unsere Lehren vom Red-Bull-Ring gezogen haben, du dieses Problem ja nicht von einem Tag auf den anderen ändern kannst.“ Beim Hochsommer-Rennen in Österreich Anfang Juli hatten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas mit dem Kampf um den Sieg nichts zu tun, die Kühlprobleme am Mercedes waren einfach zu groß.

„Wir müssen sehr auf der Hut sein“
Mit 4,574 Kilometern ist Hockenheim eine relativ kurze Strecke, daher werden die Zeitabstände zwischen den drei Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull geringer als anderswo ausfallen. „Die lange Gerade ist Ferrari-Land, der letzte Sektor Mercedes-Land“, glaubt Wolff. Aber wo ist „Bullen“-Land? „Wir haben schon in den letzten Jahren gesehen, dass Red Bull im Lauf der Saison immer eine beeindruckende Aufwärtstendenz gezeigt hat. Wir müssen gegen beide sehr auf der Hut sein.“

Als „sehr gefährlichen Gegner“ schätzt Wolff Sebastian Vettel, der endlich seinen Sieg in Hockenheim holen möchte, ein. „Er will zeigen, dass der Fehler im Vorjahr nur ein Ausrutscher war. Das gibt ihm sicher noch Extra-Motivation.“

Bleibt die Frage nach dem Wetter: 2018 ging die Welt in Hockenheim gottlob erst bei der Siegerehrung unter. Am Sonntag liegt die Niederschlagsgefahr bei 80 Prozent und mehr

Richard Köck, Kronen Zeitung

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