19.06.2019 12:41 |

Beachvolleyball

Salzburger zieht in heiße WM-Phase ein

Sieg und Niederlage für den Salzburger Paul Pascariuc und seinen Partner Arwin Kopschar (K) bei der U21-WM in Udonthani. Dennoch hat sich Österreichs einziges Team bereits vorzeitig für die K.o.-Phase qualifiziert. Gegen Uruguay geht es am Donnerstag um Rang zwei in Gruppe D.

Pascariuc/Kopschar machten in ihrem ersten Match in Pool D dort weiter, wo sie tags zuvor in der Qualifikation aufgehört hatten. Gegen das chinesische Duo Tang/Yuan machten die Österreicher kurzen Prozess, gewannen nach nur 28 Minuten glatt mit 21:14 und 21:15. „Wir haben perfekt gespielt“, sagte Pascariuc im Telefonat mit der „Krone“. „Taktisch wie spielerisch konnten wir genau das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten.“ Mit diesem Sieg stand bereits so gut wie fest, dass der Einzug in die Runde der letzten 24 klappt. Endgültig fixiert wurde er dann durch den Sieg von Uruguay über China. Aber die beiden rot-weiß-roten Youngsters wollten mehr, sich als Gruppensieger direkt für das Achtelfinale qualifizieren. Dazu musste ein Sieg gegen ihre italienischen Trainingspartner Windisch/Di Silvestre her.

Wieder begann das ÖVV-Duo stark, spielte rasch eine 5:2-Führung heraus. „Spielerisch war das wieder sehr gut, allerdings haben die Italiener dann ihre Taktik geändert“, berichtete Pascariuc. „Anstatt auf mich zu servieren, kam der Aufschlag in der Folge zu Arwin. Dazu kam dann auch noch eine Fehlentscheidung des Referees.“ Die brachte seinen Partner etwas aus dem Konzept und die Italiener auf die Siegerstraße. Nach 31 Minuten mussten sich Pascariuc/Kopschar mit 15:21 und nochmals 15:21 geschlagen geben. „Das ist kein Beinbruch“, so der junge Salzburger. „Wir hatten den Druck ein Spiel zu gewinnen um in die Finalphase einzuziehen. Das ist geschafft. Gegen Uruguay können wir jetzt befreit aufspielen.“

Während sportlich bislang (fast) alles nach Plan lief, macht den jungen ein anderer Punkt etwas Sorgen: das Essen. „Arwin hatte vor der Partie gegen Italien schon mit Magenproblemen zu kämpfen“, verriet der 19-jährige Pascariuc. „Wir essen eigentlich nur mehr Reis mit Hühnchen.“

Peter Weihs
Peter Weihs
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