Financial Fair Play:

ManCity will drohendes CL-Aus mit CAS verhindern

Englands Meister Manchester City schaltet angesichts einer drohenden Strafe durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play offenbar den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ein. Laut Nachrichtenagentur AP will der Club den Vorgang stoppen, wonach der Fall von der UEFA-Finanzkontrollbehörde an die Rechtsprechende Kammer weitergeleitet wurde.

Die UEFA hat gegen den englischen Meister wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play ermittelt. Die „New York Times“ hatte zuletzt berichtet, dass dem Club ein Ausschluss aus der Champions League für eine Spielzeit drohe.

Die Untersuchungen waren nach Enthüllungen der Plattform Football Leaks gestartet worden. Interne E-Mails und Club-Dokumente, die Football Leaks vorliegen, sollen zeigen, wie Manchester City systematisch die Regeln umgangen habe. Gelder, die als Einnahmen durch Sponsoren aus Abu Dhabi - darunter mit Etihad Airways die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate - deklariert wurden, sollen tatsächlich von Club-Besitzer Mansour bin Zayed Al Nahyan gezahlt worden sein.

Milan wartet auf CAS
Ausgesetzt hat die UEFA indes die Financial-Fair-Play-Ermittlungen gegen den AC Milan. Wie der Verband am Mittwoch mitteilte, wird das so lange gelten, bis der Internationale Sportgerichtshof (CAS) eine Entscheidung bezüglich des Einspruchs der Mailänder in einem anderen Fall getroffen hat. Bei diesem früheren Fall wurde Milan zunächst von der Europa League 2018/19 ausgeschlossen, ehe der CAS das revidierte und die UEFA anwies, eine alternative Bestrafung zu finden. Diese sah dann so aus, dass der Verband eine Bewährungsfrist bis 2021 setzte. Auch dagegen legten die Italiener Einspruch ein, genau diese Entscheidung ist noch ausständig.

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