So, 16. Juni 2019
24.05.2019 07:27

Die Hoffnung lebt

Red Bull: „Max will mit Monte ein Hühnchen rupfen“

Laut Red Bulls Sportchef Helmut Marko kann die Mercedes-Dominanz in der Formel 1 bis Saisonende anhalten. In Monaco aber schöpfte man Hoffnung: „Vielleicht können wir die Spitze sprengen.“ Allen voran Verstappen soll’s richten.

Red Bull schwitzte, die Köpfe der Superhirne rauchten - beim Blick auf die engen Straßenschluchten von Monte Carlo musste die rot-weiß-rote „Dosen“-Truppe kräftig durchatmen. „Im Sektor drei in Barcelona, wo sich langsame Kurven schlängeln und viel Traktion gefragt ist, war Mercedes klar überlegen“, sagte Motorsportchef Helmut Marko vor Trainingsbeginn, „wenn wir das als Maßstab hernehmen, schauen wir nicht gut aus. Im Moment muss man es als Realität ansehen, dass ihre Dominanz bis zum Saisonende in Abu Dhabi anhält.“

Prinzip Hoffnung regiert
Daher regierte im „Bullen-Stall“ einmal mehr das Prinzip Hoffnung, welche im ersten Training allerdings gewachsen ist. „Die Schritte, die wir nach den Tests gesetzt haben, dürften in die richtige Richtung gehen. Wir müssen zwar abwarten, ob Mercedes im Qualifying wieder den Party-Modus aufdreht, aber ich kann mir vorstellen, dass wir das Spitzen-Duo sprengen können“, lächelte Marko.

Die Hoffnung beim Team von Didi Mateschitz trägt freilich den Namen Max Verstappen. Obwohl der 21-jährige Niederländer bislang beim Auto-Roulette an der Côte d’Azur nicht überzeugen konnte. 2015 Unfall, 2016 Unfall, 2017 immerhin Platz fünf, 2018 Unfall im Training, kein Qualifying, letzter Startplatz. „Bis zu seinem Crash war Max hier im Vorjahr sauschnell, aber es stimmt schon, von den Resultaten her hat er noch ein Hühnchen mit Monaco zu rupfen. Aber er hat ja auch schon in Singapur gezeigt, dass er auf Stadtkursen zuhause ist.“

Vorteil gegen Ferrari
Verstappen selbst sieht Red Bull im Kampf um einen Podestplatz mit Ferrari mehr als auf Augenhöhe. „Wir sind nicht so gut wie im letzten Jahr, aber Ferrari dominierte bislang durch Power, von daher sehen wir uns etwas im Vorteil.“

Richard Köck (aus Monte Carlo), Kronen Zeitung

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