So, 26. Mai 2019
26.04.2019 06:09

Infektionen

Sex mit bösen Folgen

Diverse Krankheiten werden oftmals beim Liebesspiel übertragen, gerade, wenn in der warmen Jahreszeit wieder die Lust steigt. Beugen Sie deshalb gezielt vor, um ungewollte Souvenirs zu vermeiden!

Zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten zählen Syphilis (tritt seit etwa zehn Jahren wieder vermehrt auf), Gonorrhö (Tripper), Genitalherpes, Hepatitis B, HPV (humanes Papillomavirus), bakterielle Chlamydien-Infektionen sowie Erkrankungen durch Parasiten oder Pilze.

Der richtige Schutz
Erste Anzeichen sind meist Jucken, Brennen im Genitalbereich und/oder After, Bläschen sowie andere auffällige Hautveränderungen, Beschwerden beim Wasserlassen, Ausfluss, lange andauernde Schmerzen in Unterbauch, Penis, Hoden bzw. Scheide, manchmal Fieber, geschwollene Lymphknoten, Ausschlag. „Das einfachste und wichtigste Mittel zur Vorbeugung ist das Kondom. Durch dessen Verwendung lässt sich das Risiko einer Ansteckung mit diversen Keimen erheblich reduzieren, wenn auch nicht hundertprozentig ausschließen“, erklärt Prim. Univ.-Doz. Dr. Robert Strohal, Vorstand Abteilung für Dermatologie und Venerologie, LKH Feldkirch. Die Herpes-genitalis-Bläschen oder Feigwarzen befinden sich nämlich oft an Körperstellen, die durch „den Gummi“ nicht abgedeckt werden bzw. kann die Übertragung in jenen Phasen stattfinden, in denen Symptome nicht sichtbar sind. Gegen einige Krankheiten wie Hepatitis B oder HPV stehen Schutzimpfungen zur Verfügung.

Infektion durch Pilze
Grundsätzlich können sämtliche Hautregionen von Pilzerkrankungen betroffen sein. Häufigste Bereiche: Füße, Finger- und Zehennägel, aber auch Schleimhäute, vorwiegend in Scheide oder Mund. Die Übertragung erfolgt meist von Mensch zu Mensch oder durch verunreinigte Gegenstände. Typische Anzeichen sind Hautveränderungen mit einer oder mehreren randbetonten, oft kreisrunden Rötungen, eventuell verbunden mit Juckreiz. Hauptauslöser einer Scheidenpilzinfektion: der Hefepilz Candida albicans. Durch die Zusammensetzung der Vaginalflora und deren hormonell bedingten Veränderungen sind Frauen ab Beginn der Geschlechtsreife sowie während der Schwangerschaft anfälliger. Ebenso kann die Einnahme von Antibiotika die Scheidenflora beeinflussen und das Infektionsrisiko erhöhen. Neben Rötung und Juckreiz ist ein anfangs dünnflüssiger, im weiteren Verlauf flockig bis „topfenartiger“ Ausfluss typisch. Auch Männer sind vor einer Pilzinfektion im Genitalbereich nicht gefeit. Beschwerden im Intimbereich rasch abklären lassen und beide Geschlechtspartner behandeln, um eine Übertragung im „Ping-Pong-Stil“ zu vermeiden.

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Regina Modl, Kronen Zeitung

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