Di, 21. Mai 2019
21.04.2019 12:12

Österreich-Reaktionen

Staatsspitze: „Barbarischer Akt“ in Sri Lanka

Österreichs Staatsspitze zeigt sich tief erschüttert von den Terroranschlägen in Sri Lanka. Die Angriffe auf „friedlich betende und Gottesdienst feiernde Menschen und auf Hotelgäste sind ein schrecklicher und barbarischer Akt. Sie sind auf das Schärfste zu verurteilen“, erklärte Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

„Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei den Verletzten und den Familien und Freunden der Opfer“, so Van der Bellen via Twitter.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) twitterte: „Ich bin tief erschüttert und besorgt über hinterhältige terroristische Anschläge auf mehrere Kirchen und Hotels in SriLanka mit stetig steigenden Opferzahlen. Meine Gedanken sind bei den Verletzten und Angehörigen.“

Die Extremisten hätten Christen absichtlich am Ostersonntag treffen wollen, schrieb der Bundeskanzler unter Verweis auf Sri Lankas Ministerpräsident Ranil Wickremesinghe, der von „feigen Angriffen“ sprach, sowie Polizeichef Pujuth Jayasundara, der bereits im Vorfeld vor möglichen Selbstmordanschlägen durch die radikalislamische Gruppe NTJ gewarnt hatte. Jayasundara berief sich dabei auf Informationen eines „ausländischen Geheimdiensts“.

Auch Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) sprach via Twitter den Opfern und ihren Angehörigen ihr Mitgefühl aus und zeigte sich „zutiefst betroffen über die brutalen und perfiden Terrorakte, die gerade am Ostersonntag in Sri Lanka geschehen sind“.

Schönborn: „Beten heute für den Frieden“
Mit großer Betroffenheit hat auch der Wiener Erzbischof das „sinnlose Leid so vieler Menschen“ beklagt. Der Ostersonntag sei „von blutigen Anschlägen überschattet“, sagte Kardinal Christoph Schönborn bei der Eröffnung des Ostergottesdienstes im Wiener Stephansdom. „Wir beten, dass Hass und Spaltgeist nicht unter uns Platz greifen, wir beten heute für den Frieden in unserer Stadt und in der Welt“, so der Kardinal.

Ostern sei eine Botschaft des Friedens und die christliche Antwort auf Hass, Gewalt und Terror. Noch kurz vor der Messe habe er in der Sakristei des Stephansdoms mit dem Erzbischof von Colombo, Kardinal Albert Malcolm Ranjith, telefoniert, mit dem er seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden sei. „Es waren gezielte, gewollte Anschläge“, so Schönborn, die Worte des Kardinals von Colombo wiedergebend.

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