07.03.2019 18:08 |

Hyper, hyper!

Koenigsegg Jesko: Der Erste, der 480 km/h schafft?

Jesko heißt die jüngste Sportwagen-Kreation aus dem Hause Koenigsegg. Bei der auf dem Genfer Salon (bis 17. März) Premiere feiernden Flunder handelt es sich um den Nachfolger des Agera RS - des amtierenden schnellsten Wagen der Welt. Der in vielen Punkten verfeinerte Jesko soll den Agera RS übertrumpfen: Koenigsegg plant, das neue Hypercar auf eine Reise jenseits der 300 mph zu schicken, was über 480 km/h entspricht.

Vorläufig bleibt ein neuer Geschwindigkeitsweltrekord jedoch Theorie, denn diese Marke hat der Jesko bislang nur in Simulationen geknackt, und das auch nur mit modifizierter Aerodynamik. Technisch sollen die Voraussetzungen aber gegeben sein. So ist der in vielen Details modifizierte 5,0-Liter-Biturbo-V8 grundsätzlich in der Lage, fast 1300 PS und 1500 Newtonmeter in den Vortrieb zu werfen. Wird der bis 8500 Touren drehende Motor mit stark ethanolhaltigem E85 gefüttert, steigt die Leistung sogar auf über 1600 PS.

Gekoppelt ist der Motor an ein neues, im Haus entwickeltes Neungang-Multikupplungsgetriebe, mit dem sich spontan auch mehrere Gangstufen mit einem Schaltvorgang überspringen lassen. Koenigsegg nennt es „Light Speed Transmission (LST)“, also Lichtgeschwindigkeits-Getriebe: Die Gänge sollen praktisch ohne jede Verzögerung gewechselt werden, egal von welchem Gang man in welchen auch immer springt. Das Geheimnis dahinter: Das 90 kg leichte Getriebe hat sieben Kupplungen.

Beim Fahrwerk setzen die Schweden an beiden Achsen unter anderem auf ein Triplex-Dämpfersystem, das eine Anpassung der Fahrzeughöhe erlaubt und selbst unter extremen Fahrsituationen ein optimales Niveau garantieren soll. Zudem gibt es eine adaptive Hinterradlenkung sowie ein auffälliges Aerosystem, das den 1,4-Tonner bei 275 km/h mit einem Druck von 1000 Kilogramm auf den Asphalt presst.

Obwohl ein in allen Aspekten extremes Auto, kann der Jesko seinen maximal zwei Insassen in dem gegenüber dem Agera RS leicht gewachsenen Innenraum einige Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, Infotainmentsystem oder Getränkehalter bieten. Der Arbeitsplatz ist sehr aufgeräumt, denn viele Fahrzeugfunktionen werden über den 9-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole gesteuert. Fahrrelevante Informationen zeigt ein 5-Zoll-Bildschirm am Lenkrad an.

Der Name stammt übrigens vom Vater des Firmengründers Christian von Koenigsegg, Jesko von Koenigsegg. Die Schweden haben angekündigt, insgesamt 125 Jesko bauen zu wollen. Der Preis dürfte im Bereich von drei Millionen Euro liegen.

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