07.03.2019 08:14 |

Bücher und Waren

Mehr Filialen: Amazon baut seinen Ladenverkauf aus

Amazon baut sein Geschäft mit Buch- und Warenfilialen aus. Im Laufe des Jahres würden neue Standorte für Amazon Books und Amazon 4-Star Stores bekannt gegeben, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Im Gegenzug werde das Pop-Up Kiosk-Programm - kleinere Stände in anderen Läden - eingestellt. Die Nachricht kurz vor Schluss der US-Börse ließ die Aktien der Buchhandelskette Barnes & Noble einbrechen.

Der US-Sender CNBC berichtete, die insgesamt 87 Pop-up Stores in den USA würden bereits kommenden Monat dichtgemacht. Amazon hatte 2014 damit begonnen, einzelne Produkte auch an Ständen in Einkaufszentren oder in anderen Läden zu verkaufen. Ende November hatte Amazon auch für einige Tage einen Pop-up Store auf dem Berliner Kurfürstendamm eröffnet. Besucher sollten dort Geschenkideen entdecken, neue Produkte testen und diese über die App des Konzerns dann direkt online einkaufen.

Das erste Vier-Sterne-Geschäft hatte das Unternehmen im September in New York aufgemacht, dort gibt es nur Produkte, die mit vier bis fünf Amazon-Sternen bewertet wurden. Anfang 2018 hatte der Online-Händler einen ersten „Amazon Go“ in Seattle eröffnet, einen Supermarkt ohne Kassen und Kassierer. Die Kunden können sich dort die gewünschten Waren in die Taschen füllen und den Laden dann einfach verlassen, ohne an einer Kasse Schlange zu stehen.

Amazon soll eigene Supermarktkette planen
Erst kürzlich hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, dass Amazon Dutzende neue Supermärkte in mehreren US-Großstädten eröffnen wolle. Die erste Filiale solle bereits Ende des Jahres in der Westküstenmetropole Los Angeles aufgemacht werden, schrieb das Blatt am vergangenen Freitag unter Berufung auf Insider.

Für zwei weitere Geschäfte, die Anfang kommenden Jahres an den Start gehen sollen, sollen demnach bereits Mietverträge unterzeichnet worden. Zu Amazon gehört bereits die Bio-Supermarktkette Whole Foods, die neuen Läden sollen dem Bericht zufolge aber nicht unter dieser Marke entstehen und andere, günstigere Produkte anbieten.

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