04.03.2019 08:00 |

Heimbüro

Home Office: Produktiv arbeiten von Zuhause

Mit etwas Kreativität lässt sich auch auf engstem Raum ein Heimbüro einrichten. Für einen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden braucht es auch nicht viel. Ein paar Dinge sind dennoch unerlässlich, insbesondere eine eigene Arbeitsfläche sowie eine flotte Internetverbindung.

Handys sind im Jahr 2019 bekanntlich keine schuhschachtelgroßen Apparate mehr, die das Gewicht einer Fitness-Hantel auf die Waage bringen. Auch die Zeiten vorsintflutlicher Computer, für die ein ganzes Besenkammerl freigeräumt werden musste, sind lange vorbei. Technische Geräte sind heutzutage klein, leicht und mobil. W-LAN haben wir eh schon zuhause, das schlanke Tablet findet auf dem Wohnzimmertisch locker Platz, den Drucker kann man sich in Zeiten des papierlosen Büros sparen. Und mit dem Smartphone bin ich sowieso immer erreichbar.

Privat ist privat
Privatmenschen sind heute technisch so hochgerüstet, dass sie tatsächlich eine Firma von ihrem Wohnzimmer aus steuern können – wenn sie das wollen. Theoretisch ja. Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht. Einige Dinge gilt es in der Praxis zu beachten, wenn der Arbeitsplatz im Eigenheim eingerichtet werden soll.

Die wichtigste Regel lautet: Schaffe dir einen abgeschlossenen Bereich. Wer das Tablet jedes Mal auf dem Küchentisch aufklappt und die Geschäftsgespräche zwischen Waschküche und Geschirrspüler führt, tut sich und seinen beruflichen Ambitionen nichts Gutes. Es braucht Fokus. Gerade in den eigenen vier Wänden gilt es, das Private scharf vom Beruflichen zu trennen.

Räumliche Trennung
Wenn die Wohnung zu klein ist, um ein eigenes Zimmer für die Arbeit zu opfern, findet sich bestimmt eine Alternative. In irgendeiner ungenutzten Nische. Vielleicht sogar in der Küche? Die Küche ist ja an sich schon „Arbeitsbereich“, möglicherweise kann ein Teil der Arbeitsfläche auch für Schreibtischtätigkeiten genutzt werden. Kein Problem, wenn man das darunter befindliche Kasterl entfernt und einen hohen Stuhl darunter stellt.

Jedenfalls sollte der Arbeitsbereich in irgendeiner Form abgetrennt sein – etwa durch Regale oder Pflanzen. Es ist für alle Beteiligten das Beste, wenn der Arbeitsplatz nach Feierabend wieder weggezaubert werden kann. Vielleicht verschwindet alles in einem schlanken Sekretär, der sich zuklappen lässt? Oder hinter einem Vorhang, der fällt, sobald das Heimbüro geschlossen wird.

Nicht ablenken lassen
Innerhalb des Arbeitsbereichs sind Ablenkungen aller Art zu vermeiden. Schreiende Farben, Krimskrams oder herumkugelnde Alltagsgegenstände haben im Home Office nichts verloren.

Es braucht auch akustische Ruhe. Am besten, Sie richten sich dort ein, wo Straßenlärm oder laute Nachbarn gar nicht erst zu hören sind. Wenn das nicht möglich ist, helfen geräuschreduzierende Kopfhörer. Undenkbar? Es gibt Menschen, die verbringen die Hälfte ihres Tages unter einem Kopfhörer. Im Auto, auf dem Rad, bei der Busstation. Warum nicht also auch zuhause beim Arbeiten?

Sparen fehl am Platz
Noch ein wichtiger Grundsatz: Sparen Sie beim Heimbüro niemals bei der Ausstattung. Das gilt sowohl für Schreibtisch und Bürosessel – Stichwort: Ergonomie – als auch für das technische Rüstzeug. Zeitgemäßer Rechner, großer Bildschirm und vor allem ein schneller Internetzugang sind das Um und Auf, wenn Sie wirklich etwas weiterbringen wollen.

Die technische Entwicklung geht rasant vor sich. Das Internetportal durchblicker.at beispielsweise bietet einen Online-Rechner an, mit dem sich die Tarife für mobiles und Festnetz-Internet je nach gewünschter Datengeschwindigkeit gut vergleichen lassen.

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