Mit Bruder gepfuscht:

Krankenkasse wirft nach 21 Jahren Zahnarzt raus

Weiter Wirbel um ein Zahnärzte-Brüderpaar aus dem Raum Steyr. Nachdem der Jüngere wegen schweren Betrugsvorwürfen verhaftet wurde und seine Ordination schließen musste, verlor der Ältere nun den Job bei der OÖGKK. Beide sollen gepfuscht haben.

Jetzt zog auch die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse die Konsequenzen. Nach 21 Jahren trennte sie sich von einem Zahnmediziner. Er soll ohne die nötige Zulassung in der Ordination seines Bruders Patienten (falsch) behandelt haben. Vielmehr hätte er nur im GKK-Zahnambulatorium in Steyr arbeiten dürfen.

Patientin auf Intensivstation
Als eine Frau nach einer Fehlbehandlung in der Privatordination in Dietach auf der Intensivstation landete, kam die Lawine ins Rollen. Die Brüder stritten zunächst jegliche gemeinsame Tätigkeit ab. Im Laufe der Ermittlungen gaben sie aber doch zu, miteinander Patienten behandelt zu haben.

Viele Ungereimtheiten
Nicht die einzige Ungereimtheit. Dem Jüngeren wird vorgeworfen, bei Abrechnungen getrickst zu haben. Versicherungen und Patienten sollen um mindesten 300.000 € geprellt worden sein. Ende Jänner klickten die Handschellen. Mittlerweile ist der Zahnarzt frei. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Mario Zeko
Mario Zeko
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