Mi, 20. März 2019
17.02.2019 06:00

Rezepte

Hirnnahrung im Alltag

Wer seinem Gehirn langfristig auf die Sprünge helfen und gegen Konzentrationsstörungen ankämpfen möchte, sollte auf eine ausreichende Nährstoffversorgung achten. Lesen Sie hier, was die „grauen Zellen“ wirklich brauchen. 

Um vernünftig arbeiten zu können, benötigt unser Gehirn eine Vielzahl an Nährstoffen: Essentielle Aminosäuren (Bausteine von Proteinen) wie Phenylalanin (in Milch, Kartoffeln, Reis, Sojamehl, Eiern), Tryptophan (Milch, Nüsse, Bananen, Mandeln, grüne Bohnen, Käse), Cholin (Getreide, Gemüse, Weizenkeime, Sojabohnen, Nüsse, Eigelb), sowie die Vitamine C, E (Tocopherol), B-Komplex und Mineralstoffe Eisen, Kalium, Magnesium, Zink. Weiters von Bedeutung sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, vorwiegend in kaltgepressten Pflanzenölen enthalten (drei Tl decken den Tagesbedarf). Die Verdauung komplexer Kohlenhydrate (Vollkorn, Hülsenfrüchte, Kartoffeln) hält den Blutzuckerspiegel gleichbleibend und liefert somit konstanten Brennstoffvorrat für die Gehirnzellen. Monosaccharide und Disaccharide (weißer Zucker, Fructose, Laktose) hingegen bedingen Blutzuckerspitzen. Damit Ihr Gehirn im Alltag gut versorgt ist, hier ein paar einfache Rezepte zum Selbermachen:

Studentenfutter:
Rosinen mit Mandeln, getrockneten Äpfeln und Marillen mischen. Dies ist auch bei Kindern eine sehr beliebte und hochwertige Energiezufuhr.

Gebackenes Müsli:
12 El Fertigmüsli (Beerenmischung), 12 tiefgefrorene Himbeeren, 4 getrocknete, fein geschnittene Marillen, 1 Becher Joghurt, 4 El Weizenvollmehl, 10 g Germ, 2 El Vollzucker, 1 mittlerer Apfel gerieben, 1 gehäufter El geriebene Mandeln, 1 Ei.

Müsli, Himbeeren, Marillen, Joghurt vermengen, ½ Stunde ziehen lassen. Germ, Mehl, Vollzucker und Ei mit dem eingeweichten Müsli zu einem Teig verrühren, zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Danach 1,5 cm dick auf ein befettetes und bestaubtes Backblech streichen, bei 170 Grad 30-40 Minuten backen.

Vergessen Sie nicht, reichlich zu trinken! Konzentrationsstörungen sind häufig das erste Zeichen ungenügender Flüssigkeitsaufnahme.

Dr. Andrea Dungl & Mag. pharm. Claudia Dungl, Kronen Zeitung

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