14.06.2019 06:00 |

Justierbares Interieur

Flexibel und mobil: Möbel, die sich anpassen

Ausziehbare Couches, schwenkbare Tische, rollende Betten und Regale, die als Raumteiler fungieren, ermöglichen flexibles Wohnen und eröffnen neue Perspektiven. Wie sich solch justierbares, mobiles Interieur im Alltag optimal einsetzen lässt, erfahren Sie hier.

„Viribus unitis“, also „mit vereinten Kräften“ - der Wahlspruch Kaiser Franz Josephs I. ist auch aus der heutigen Arbeitswelt nicht wegzudenken. Es geht darum, das kreative Potenzial einer Gruppe zu nutzen, angefangen vom simplen Brainstorming bis hin zu komplexen Problemlösungs-Prozessen, wie sie beispielsweise beim „Design Thinking“- Ansatz zur Anwendung kommen. Eine wichtige Komponente dieser innovativen Methode, dessen Ziel im Finden einer aus Nutzersicht zufriedenstellende Lösung besteht, ist die Verwendung flexibler Möbel.

Mobile Stellwände, rollende Whiteboards und flexible Stehtische sind für die fruchtbringende Teamarbeit im „Design Thinking“ essentielle Tools. Aber auch im normalen Büroalltag finden solche flexiblen Möbel Verwendung. Für akustischen Schutz sorgen zum Beispiel modulare, flexibel einsetzbare Wandsysteme, die freistehend und auf Rollen konzentriertes Arbeiten und Rückzugsorte ermöglichen. Ganze Arbeitsplätze inklusive Schreibplatte, PC-Tisch und Ablagefächer stecken zum Beispiel in einem massiven Holzschrank, der von außen eher wie ein riesiger Reisekoffer mit Rollen aussieht. Wird es nicht gebraucht, kann man das kompakte Platzwunder einfach an die Wand oder in die Abstellkammer rollen.

Aber auch in den eigenen vier Wänden ermöglichen flexible Möbel ungeahnte Möglichkeiten. Aufhängbare Regale helfen, Platz zu sparen, schwenkbare, höhenverstellbare, ausziehbare Tische mit Rollen lassen sich im Nu verstellen. Sogar mobile Wandverkleidungen sind mittlerweile erhältlich. So lässt sich schnell sowohl Raum als auch Abwechslung schaffen, die Möblierung passt sich den jeweiligen, persönlichen Bedürfnissen an. Besonders eindrucksvolle Beispiele sind zum Beispiel mobile Sofas und Betten, die sich im Fall der Fälle auf die doppelte Größe ausziehen lassen. Aber auch Hocker, die als Beistelltisch dienen können, sind praktische Einrichtungsgegenstände.

Abschließend seien hier noch im öffentlichen Bereich die einzigartigen, bunten Enzi-Möbelexoten erwähnt, die zumindest vielen Wienern durch das Museumsquartier bestens bekannten sein dürften. Interessant: Die Enzis waren ursprünglich als Punschstände angedacht, man entwarf Bauelemente, welche als Liege oder Stuhl dienen aber auch zu Laufstegen, Punschhütten und etliches mehr umfunktioniert werden konnten - voilà das Enzi war geboren.

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