09.12.2018 09:00 |

Was keiner sieht:

Die Wahrheit hinter vielen Instagram-Fotos

Stundenlanges Anstehen für das perfekte Instagram-Foto: Der sogenannte Insta-Tourismus nimmt immer skurrilere Züge an. Menschenmassen warten vor Natur-Spots, um DAS Foto zu schießen. Wir zeigen einige der krassesten Beispiele.

Unberührte Natur, die man ganz alleine genießt. Das denkt man zumindest bei diesen Bildern in sozialen Medien: Frau oder Mann steht vor einer unglaublichen Kulisse mit einem Panorama des besuchten Urlaubsziels. Doch der Schein trügt. Aufnahmen von zahlreichen Menschen, die Schlange stehen und darauf warten, dass sie einen der beliebten Schnappschüsse machen können, kursieren aktuell im Netz.

Schlange stehen fürs Selfie
In Neuseeland wurde etwa ein Video aufgenommen, in dem Touristen geduldig warten, bis sie für das perfekte Instagram-Foto an der Reihe sind. Daraufhin teilten Nutzer ähnliche Erlebnisse an den Foto-Spots.

Besonders extrem ist es wohl hier: Um ein Bild auf dem Felsvorsprung Trolltunga in Norwegen zu machen, muss man jede Menge Zeit einplanen, wie ein Bild eines Urlaubers beweist.

Orte können Ansturm oftmals nicht standhalten
Für viele Orte hat der Instagram-Hype nicht selten unschöne Folgen. Plötzlich in den sozialen Medien bekannt geworden, können die Destinationen dem Besucheransturm nicht immer standhalten. Als ein italienischer Blogger vergangenes Jahr einen Post über das Verzascatal in der Schweiz veröffentlichte, erlebte das Dorf eine kaum zu bewältigende Besucherwelle. Lokale Medien berichteten von kilometerlangen Staus, wild parkenden Fahrzeugen und Müllbergen. Anrainer waren genervt.

„Die Orte haben wenig Kontrolle darüber, welche Inhalte in den sozialen Medien landen“, sagt Laura Jäger, Referentin bei TourismWatch, einem Informationsdienst, hinter dem das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt steckt und der sich für nachhaltigen Tourismus starkmacht. „Reisende müssen sich bewusstmachen, wie sich ihr Verhalten in den sozialen Medien auf die Zielgebiete und Menschen vor Ort auswirken kann, und verantwortungsvoll damit umgehen.“

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