Mi, 17. Oktober 2018

Nach Sieg bei Japan-GP

08.10.2018 06:26

Hamilton: „Nun kann uns nicht mehr viel aufhalten“

Nach überlegenem Start-Ziel-Sieg in Japan hat Lewis Hamilton in Austin WM-Matchball. Auch weil Verstappen Vettel und Ferrari „abrasierte“.

Unglaublich, aber wahr - Lewis Hamilton gelang in Suzuka sein erster Start-Ziel-Sieg in dieser Saison, der vierte Sieg in Japan, der neunte 2018 und der 71. insgesamt. „Ich liebe euch, Jungs. Ich liebe dieses Auto und diese Strecke“, strahlte der regierende Weltmeister und legte nach: „Dieser Sieg hier fühlt sich wahnsinnig gut an, fast so wie die ersten in meiner Karriere. Einfach fantastisch.“

Und der 224. Grand Prix seines Lebens lief für den 33-Jährigen aus Stevenage wie am Schnürchen. Superstart, auch sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas konnte Max Verstappen hinter sich lassen. Hamilton kontrollierte fortan nach Belieben. „Ja“, sagt Mercedes-Teamchef Toto Wolff, „von außen sah es sorgenfrei aus. Aber Lewis war mit dem Motor, der Fahrbarkeit nicht immer ganz zufrieden, von daher kannst du dich an der Box nicht einfach zurücklehnen.“

An den Gewinn der beiden Weltmeisterschaften will Wolff aber noch nicht denken. „Ich erinnere nur an 2007, da hatte Lewis zwei Rennen vor Schluss auf die heutige Punkterechnung umgelegt 45 Zähler Vorsprung, die WM aber noch an Kimi Räikkönen verloren. Wir haben noch nichts gewonnen!“

Mit einem spitzbübischen Gesichtsausdruck verfolgte Hamilton die Worte seines Chefs - und meinte später: „Klar, wir müssen Schritt um Schritt gehen, aber wir werden als Team mit jedem Tag stärker. Wenn wir diese Leidenschaft, diesen Fokus beibehalten, dann kann uns nicht mehr viel aufhalten.“

„Monster“ in Texas
Bereits in zwei Wochen hat Hamilton seinen ersten WM-Matchball. „Ich kann es gar nicht erwarten, in Austin dieses Monster von Auto wieder auf die Strecke zu jagen“, so der Brite, der bei einem weiteren Doppelsieg der „Silberpfeile“ (Hamilton vor Bottas) mit seiner fünften WM-Krone mit dem legendären Juan-Manuel Fangio gleichziehen würde. Der 67-Punkte-Polster ist freilich auch einem schwarzen Wochenende von Ferrari und Sebastian Vettel, der mit Max Verstappen kollidierte (siehe Formel 1 live), geschuldet

Richard Köck, Kronen-Zeitung

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