Sa, 23. Juni 2018

Universität Oxford:

07.06.2018 14:54

„Fortnite“ verändert, wie Kinder von heute reden

Das Battle-Royale-Spiel „Fortnite“ ist eines der beliebtesten Multiplayer-Games der Gegenwart und übt einen größeren Einfluss auf seine Spieler aus, als man denkt. Konkret verändert „Fortnite“-Gaming den Sprachgebrauch der meist jungen Spieler messbar, hat nun die Uni Oxford herausgefunden.

Wie die britische TV-Anstalt berichtet, machte man im Zuge eines BBC-Schreibwettbewerbs diese Beobachtung. Die Analyse der Einsendungen durch die Universität zeigte nicht nur, dass das Wort „Fortnite“ - hier erfahren Sie alle Details zu dem Gaming-Phänomen - ungewöhnlich oft vorkam, sondern dass auch andere Wörter mit Gaming-Bezug schon recht tief im Sprachgebrauch Jugendlicher verankert sind.

Kinder unter 13 schimpfen sich schon „Noob“
Die abwertende Bezeichnung „Noob“, mit der Gamer Neulinge in einem Spiel sekkieren, erfreut sich im Sprachgebrauch junger Menschen ebenso wachsender Beliebtheit wie die Wörter „Game“ oder „Console“. Untersucht wurden bei der Auswertung insgesamt 134.790 Aufsätze von Kindern zwischen fünf und 13 Jahren.

Interessante Randnotiz: Das populärste Wort in dem Schreibwettbewerb war keines mit Gaming-Bezug, sondern schlicht „Plastik“. Das Wort wurde von den Kindern oft in einem negativen Zusammenhang verwendet, was die Forscher auf das wachsende Bewusstsein für die Verschmutzung der Weltmeere zurückführen.

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