Mi, 22. August 2018

Günter Bresnik:

21.04.2018 08:23

„Dominic war leider nur körperlich anwesend“

Dominic Thiem kassierte beim Masters in Monte Carlo eine 0:6, 2:6-Klatsche gegen Tennis-König Rafael Nadal. Der Österreicher und sein Trainer Günter Bresnik konnten die schlechte Leistung einfach nicht verstehen.

Nach dem Sieg über Novak Djokovic setzte es für Dominic Thiem gestern ein böses Erwachen. Tennis-König Rafael Nadal erteilte dem Österreicher im Viertelfinale des Tennis-Masters von Monte Carlo mit 6:0, 6:2 eine richtige Lehrstunde. „Dominic hat einfach seinen Job nicht erfüllt“, fand Trainer Günter Bresnik klare Worte. So chancenlos hat man Thiem schon lange nicht mehr gesehen. Gegen Nadal war der 24-Jährige von Beginn an auf völlig verlorenem Posten.

Der Spanier hatte konstant große Länge in den Schlägen, spielte fantastische Winkel und grub wie in seinen besten Tagen die Bälle aus. Nadal breakte - auch dank zweier Doppelfehler von Dominic - prompt zum 2:0. Trainer Günter Bresnik schwante schon da Böses. „Wenn du so schwach gegen Nadal anfängst, dann fährt der über dich drüber.“

Mental gebrochen im ersten Satz
Das bewahrheitete sich. Thiem kassierte trotz fünf abgewehrter Breakbälle gleich auch noch den Aufschlagverlust zum 0:4. Damit schien der Österreicher auch mental etwas gebrochen, der erste Satz ging rasch 0:6 verloren.

Auch im zweiten Durchgang fing sich Thiem sofort das Break zum 0:2, nach nur 1:07 Stunden war das Match vorbei - 0:6, 2:6.

„Dominic hat extrem schlecht gespielt. Da war null Aggressivität“, verstand Trainer Günter Bresnik die Welt nicht mehr. „Er war leider nur körperlich auf dem Platz anwesend. Gleichzeitig war Nadal richtig stark, und wenn der einen tollen Tag erwischt, zeigt er den jungen Herren halt, wo der Bartl den Most holt.“

Ähnlich kritisch sah es sein Schützling selbst. Nach der Abfuhr schlich Thiem geknickt in die Kabine, saß da wie ein Häufchen Elend, grübelte. „Wie gibt es das?“, war die Frage, die er sich stellte.

Gernot Bachler, Kronen Zeitung

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