Do, 20. Juni 2019
25.02.2018 18:42

Nach Facebook-Streit

Jamaikaner stößt Kontrahent Messer in den Bauch

Blutige Szenen in der Nacht auf Sonntag in einem Fast-Food-Lokal am Wiener Gürtel: Ein 35-jähriger Jamaikaner war mit einem 33 Jahre alten Kontrahenten aus Gambia in einen heftigen Streit geraten, der zuvor bereits auf Facebook seinen Anfang genommen hatte. Der Ältere zückte plötzlich ein Messer und stach es seinem Gegenspieler in den Bauch. Nach der Tat ergriff der Verdächtige die Flucht, sein blutendes Opfer folgte ihm jedoch. In der Alser Straße konnte die Polizei, auch die WEGA war zur Unterstützung alarmiert worden, den Jamaikaner schließlich anhalten.

Wie die "Krone" erfuhr, hatte der Streit der beiden Männer bereits im Vorfeld auf Facebook begonnen. Als sich die Streithähne dann offenbar per Zufall gegen 4 Uhr morgens in besagtem Fast-Food-Lokal über den Weg liefen, gerieten sie erneut aneinander. In der Folge kam es zur Messerattacke. Der 33-Jährige aus Gambia nahm trotz Stichverletzung die Verfolgung auf, der flüchtende Täter sowie das Opfer wurden von Polizisten schließlich in der Alser Straße im Bezirk Alsergrund gestoppt.

Die Stichwunde des 33-Jährigen wurde zunächst von WEGA-Beamten erstversorgt, der Mann im Anschluss daran mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Spital gebracht.

Hintergründe unklar
Der Jamaikaner befindet sich in Haft. Über den Hintergrund der Auseinandersetzung sei noch nichts bekannt, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Eine Einvernahme der beiden Männer ist noch ausständig. Die Tatwaffe sei bisher nicht aufgefunden worden, hieß es.

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