25.02.2018 07:02 |

Olympia-Boss sauer

Karl Stoss übt heftige Kritik an den Veranstaltern

Olympia-Boss Karl Stoss ist stolz auf die rot-weiß-rote Truppe, übt aber teilweise heftige Kritik an den Veranstaltern in Korea. Im Video oben sehen Sie das aktuelle und letzte Olympia-Studio!

Vor allem punkto Notfallbetreuung an den Pisten und Loipen waren die Spiele in Pyeongchang alles andere als goldverdächtig. „Eigentlich ein Skandal“, brachte es Karl Stoss, der Präsident des Österreichischen Olympia-Komitees (ÖOC), auf den Punkt. Und meinte damit vor allem den Fall von Markus Schairer. Der bei seinem Sturz im Snowboardcross einen Bruch des fünften Halswirbels erlitt.

„Das hätte schlimme Folgen haben können. Aber zum Glück hatten wir unser eigenes medizinisches Team immer vor Ort“, sagte Stoss. Der im Bereich der Wettkampfstätten und Organisation den Südkoreanern aber Bestnoten gab. Genauso wie großen Teilen des rot-weiß-roten Teams. „Wir haben im Medaillenspiegel viele große Nationen wie Italien, Finnland oder Japan hinter uns gelassen.“ Nicht zuletzt dank zweimal Gold von Marcel Hirscher, den Stoss als „Paradehelden“ bezeichnete.

Genauso beeindruckend aber auch die „coole Socke“ Anna Gasser, die Olympia-Bank Matthias Mayer oder die Topsensation von David Gleirscher.

Trotzdem strebt man nach noch mehr. Vor allem die unglaublichen Norweger dienen da als Musterbeispiel. „Die Norweger investieren drei Prozent ihres Bruttosozialprodukts in den Nachwuchssport. Wir hingegen nicht einmal 0,5 Prozent.“

Alex Hofstetter, Kronen Zeitung

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