Nach den neuen Richtlinien muss künftig jeder Blogger, der sich für ein Produkt oder einen Service stark macht und dafür eine Gegenleistung bekommt, dies kenntlich machen. In welcher Form, geht aus den veröffentlichten Richtlinien allerdings nicht hervor. Wer gegen die Vorschrift verstößt, kann mit einer Geldstrafe von bis zu 11.000 Dollar belegt werden.
"Wenn ein Blogger ein Produkt bewertet und dafür Geld oder andere Gegenleistungen erhält, ist das als eine Werbung zu betrachten", heißt es in den FTC-Regeln. "Folglich müssen Blogger, die Werbung betreiben, die materiellen Verbindungen mit dem Verkäufer des Produkts oder Service offenlegen."
Allerdings scheint die Behörde bei Verstößen zur Milde zu neigen: Sünder sollen eher mit Warnungen davonkommen als kräftig zur Kasse gebeten werden. "Was Blogger betrifft, konzentrieren wir uns hauptsächlich auf Erziehung", sagte Richard Cleland von der FTC der "PC World". "Es gibt da draußen Hunderttausende Blogger. Es ist einfach nicht praktisch, sich mit jedem einzelnen Fall auseinanderzusetzen."









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