Sa, 21. Juli 2018

Gefahr!

15.02.2018 06:00

Kälte kann Herzinfarkt auslösen

Niedrige Temperaturen können das Herz gefährden und zu einem Infarkt führen! Brustschmerzen oder Atemnot besonders im Winter nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bei Problemen mit der „Pumpe“ an Tagen mit Minusgraden aufpassen und große Anstrengungen vermeiden.

Fällt das Thermometer unter null Grad, steigt das Risiko für Herzanfälle. Dies zeigt eine schwedische Langzeitstudie an mehr als 280.000 Patienten.

Starke Kälte belastet die Herzkranzgefäße, indem sich diese verengen und die Blutversorgung des Muskels vermindern. Er bekommt dadurch weniger Sauerstoff. Gleichzeitig ziehen sich auch die Gefäße im übrigen Körper zusammen, sodass das Lebensorgan vermehrt pumpen muss. Der Blutdruck steigt.

Besonders gefährdet sind Patienten mit koronarer Herzkrankheit, Herzschwäche, Angina Pectoris-Beschwerden, Bluthochdruck oder nach einem bereits erfolgten Infarkt. Diese Personen sollten im Winter achtsam sein und auf die Signale des Körpers hören.

Treten bei Kälte also plötzliche Beschwerden, Druck oder Brennen im Brustkorb auf, können dies durchaus Vorboten eines schweren Leidens sein und sollten unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Ob tatsächlich Grund zur Sorge besteht, zeigt eine Myokardszintigrafie. Die Untersuchung kann ambulant erfolgen und macht sichtbar, ob und wie stark die Nährstoffversorgung des Herzmuskels aufgrund eines Sauerstoffmangels eingeschränkt ist.

Gesundheitsredaktion, Kronen Zeitung

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