21.12.2017 08:23 |

Drama beim Spielen

Siebenjähriger mit Armen in Rolltor hineingezogen

Der kindliche Übermut eines Siebenjährigen hat am Mittwochabend mit einem Einsatz der Feuerwehr sowie einem Spitalbesuch geendet. Beim Spielen in einer Grazer Tiefgarage hatte sich der Bub an einem sich öffnenden Rolltor festgehalten, jedoch zu spät bzw. gar nicht losgelassen. Die Hände von Pascal wurden daraufhin bis zu den Unterarmen in das Rolltor gezogen, der Kleine blieb in einer Höhe von rund eineinhalb Metern hängen.

In den Abendstunden war die Berufsfeuerwehr in die Zeillergasse in Graz-Lend gerufen worden. Der kleine Pascal hatte sich zuvor an das sich öffnende Rolltor gehängt, um sich damit in die Höhe ziehen zu lassen.

Doch das Kind ließ das Tor einfach nicht mehr los, seine Arme wurden hineingezogen. Als sich Augenblicke später die Sicherheitseinrichtung aktivierte, stoppte das Tor – Pascal blieb daraufhin in einer Höhe von rund eineinhalb Metern in der Luft hängen.

Mutter drückte Sohn in die Höhe
Die Mutter des Siebenjährigen eilte ihrem Sohn sofort zu Hilfe, versuchte seine starken Schmerzen zu lindern, indem sie ihn nach oben drückte, um so die Last des Körpergewichts von seinen Armen zu nehmen. Als kurz darauf die Helfer eintrafen, fixierten und stabilisierten sie das Kind sowie das Rolltor und begannen danach den Buben behutsam zu befreien.

Den Kräften gelang es schließlich per Hand das Tor abzusenken, danach konnten die Torlamellen vorsichtig zur Seite geschoben und Pascal aus seiner misslichen Lage befreit werden. Für die Fahrt ins Krankenhaus erhielt der tapfere Siebenjährige Feuerwehrbär "Flo" als Beruhigung, hieß es seitens der Berufsfeuerwehr.

"Pascal hatte einen Schutzengel"
Nach der Untersuchung des kleinen Patienten gab es wenig später gute Nachrichten, wie Einsatzleiter Martin Trampusch berichtete: "Pascal hatte einen Schutzengel und eine tapfere Mutter an seiner Seite. Für die Einsatzkräfte war es sehr schwer zu beurteilen, ob das Kind nicht womöglich schwere Handverletzungen erlitten hat." Diese hätten sich jedoch "nach der erfolgreichen Rettungsaktion zum Glück nicht bestätigt".

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