So, 19. November 2017

Einfach und schnell

17.05.2017 13:50

So funktioniert der 60-Minuten-Garten!

Der Garten ist das Wohnzimmer vor der Haustüre - sollte zum Wohlfühlen einladen, nicht in Arbeit ausarten. So waren die Vorgaben, die Johanna Mikl-Leitner den Profis der Garten Tulln gab. Und diese kreierten jetzt auf rund 300 Quadratmetern den mittlerweile 65. Schaugarten. Ein Garten zum Wohnen und Wohlfühlen - der noch dazu mit nur einer Stunde Pflege pro Woche auskommt - ist der Traum vieler Menschen. Wir zeigen, wie es ganz einfach funktioniert!

Den klar strukturierten Garten betreten wir über den beschatteten Sitzplatz. Wandern über die Blumenwiese, in der schon mächtig gesummt wird. An der Wand sind pflegeleichte Sträucher, wie Flieder, Geißblatt, Dirndl oder Blutjohannesbeere gepflanzt. Die dürfen in Ruhe vor sich hinwachsen - müssen nur alle paar Jahre geschnitten werden.

Zu ihren Füßen halten Wiesenerdbeeren sowie Storchenschnabel als Unterbepflanzung Hof - und Unkraut fern. Weiter geht es ins Wassereck, wo ein Teich für Leben im Garten sorgt: Libellen, Frösche, Wasserläufer sorgen für tierische Abwechslung. Ein kleines Salettl zum Verweilen, bevor man im Nascheck Beeren verkostet - oder Kräuter aus dem Hochbeet pflückt. Dann heißt es: ab in den Liegestuhl!

Tipps für Ihren Garten:

  • Blumenwiese statt Rasen: "Rasen und Hecken sind Zeiträuber!" Bringt es Botaniker Paul Weinzerl auf den grünen Punkt. Eine bunte Blumenwiese braucht nur wenig Pflege - und Nützlinge lieben sie!
  • Ein Teich belebt den Garten: Wasser ist Leben! Was gibt es Schöneres, als im Sommer auf den Teich zu schauen, wo Libellen tanzen und Vögel baden. Eine Mindestfläche von 20 Quadratmetern sowie eine Tiefe von 90 Zentimetern ist empfehlenswert.
  • Blickschutz: Gerade in dichterer Siedlungslage ist eine Sichtschutzwand oft unverzichtbar. Diese kann man mit Sträuchern oder Kletterpflanzen begrünen. Vorsicht: Efeu wuchert - könnte zu schwer werden!
  • Ein Hoch dem Beet: Hochbeete sind nicht nur rückenfreundlich, sondern halten auch gefräßige Schnecken ab. Aromatische Kräuter gedeihen besonders gut.
  • Holzhäcksel eignen sich perfekt, um den Boden zwischen den Sträuchern abzudecken - und Unkraut weitgehend "auszusperren". Der Sitzplatz sollte beschattet sein.

Kronen Zeitung

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