So, 25. Februar 2018

"Grüne" Beauty

22.09.2014 12:59

Die wichtigsten Fakten zu veganer Kosmetik

Seit einiger Zeit boomt der vegane Lebensstil. Viele Menschen wollen auf tierische Produkte gänzlich verzichten – und das nicht nur bei der Ernährung, sondern auch der Kosmetik. Wir haben Tipps, worauf Sie achten sollten, wenn Sie auf vegane Schönheit setzen wollen.

Wer sich dem veganen Lebensstil verschrieben hat, verzichtet nicht nur beim Essen, sondern eben auch bei Kleidung und Kosmetik auf jegliche tierische Produkte. Doch was ist vegane Kosmetik überhaupt und wie schafft man es als Konsument, diese Produkte zu erkennen?

Was ist vegane Kosmetik?
Wer vegane Kosmetik kauft, kann sicher sein, dass bei ihrer Herstellung komplett auf Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe verzichtet wurde. Doch Vorsicht! Naturkosmetik ist nicht gleichzeitig vegan. Denn viele Bio-Hersteller setzen auf Extrakte wie Milch, Honig oder Bienenwachs.

Auch bei alltäglichen Kosmetikprodukten stecken oft tierische Produkte drin: Keratin, das etwa in Shampoos enthalten ist, wird vielfach aus zermahlenen Hufen, Federn und Hörnern hergestellt. Seifen haben als Basis meist Rindertalg enthalten. Und in Parfüms steckt oft eine Ambra- oder Moschusnote drin, deren Inhaltsstoffe vom Pottwal bzw. Moschushirschen stammen.

Wie erkennt man vegane Kosmetik?
Achten Sie auf das Gütesiegel und lassen Sie sich nicht hinters Licht führen. Wo "Bio" oder "Fairtrade" draufsteht, ist noch lange kein veganes Produkt drin. Nur wenn ein Kosmetik-Produkt mit einem Vegan-Siegel ausgestattet ist, ist es gänzlich ohne tierische Zusätze und wurde nicht an Tieren getestet.

Wer sichergehen möchte, dass Creme, Duschbad und Co. vegan ist, kann auf der Seite von PeTA nachforschen: Hier gibt's eine Liste veganer Kosmetikprodukte.

Sind vegane Produkte gut verträglich?
Wer auf vegane Kosmetika setzt, ist nicht automatisch gegen Hautreizungen gefeit. Denn Pflanzen können Kontaktallergene enthalten, die wiederum zu Juckreiz, Bläschen oder Pusteln führen. Meist treten diese jedoch erst drei Tage nach der Anwendung auf, was es oftmals schwierig macht, das schuldige Produkt zu entlarven.

Besonders Arnika oder Kamille lösen vielfach Allergien auf. Sie haben generell eine empfindliche Haut? Dann testen Sie die veganen Produkte vorher auf ihre Hautverträglichkeit – zum Beispiel in der Armbeuge. Wenn Sie auf das Produkt allergisch reagieren, bleibt meist nur eine Möglichkeit: Suchen Sie sich eine Alternative.

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