Di, 21. August 2018

Flüchtling angeklagt

16.11.2017 08:59

Prozess um Messerangriff

Als besonders aggressiv war ein junger Asylwerber aus Gambia bei seinem Betreuer bereits bekannt. Als es wieder einmal zu einer Diskussion mit dem renitenten 17-Jährigen kam, zerstörte dieser eine Tür und soll den Helfer mit einem Messer bedroht haben.

Er bekommt freie Kost und Logis, Geld vom Sozialamt und einen Deutschkurs auf Kosten des Steuerzahlers. Doch dankbar und zufrieden ist der nach eigenen Angaben 17 Jahre alte Flüchtling aus Gambia offenbar dennoch nicht. "Es gab in der Unterkunft ständig Probleme mit ihm, weil er so aggressiv ist", schildert sein Betreuer, der selbst Migrationshintergrund hat. Kürzlich war es wieder so weit: Weil sich der Gambier geweigert habe, sein benutztes Geschirr selbst wegzuräumen, drehte er durch, zerstörte eine Tür und soll danach den Helfer mit dem Umbringen bedroht haben: "Er hielt mir ein Messer vors Gesicht und sagte mir, ich würde den nächsten Tag nicht mehr erleben." Andere Mitarbeiter des Asylwerberquartiers riefen die Polizei, die die Situation schließlich entschärfte.

Das Opfer ist mittlerweile im Krankenstand und in psychiatrischer Behandlung. Vor Gericht schilderte es dramatische Zustände in der Unterkunft: "Wir müssen wegen unseren Klienten fast täglich die Polizei rufen."

Vor Gericht in Eisenstadt stritt der 17-Jährige die Messerattacke ab. Vertagt - zur Ladung weiterer Zeugen.

Kronen Zeitung

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