Di, 19. Juni 2018

Baier provoziert

20.09.2017 07:48

Riesen-Aufregung um diese Geste gegen Hasenhüttl

Dass sich RB Leipzig am Dienstagabend bei Augsburg mit 0:1 geschlagen geben musste, verkam geradezu zur Nebensache. In Deutschland herrscht Riesen-Aufregung um eine obszöne Geste, die Augsburg-Spieler Daniel Baier nach Schlusspfiff in Richtung RB-Trainer Ralph Hasenhüttl tätigte.

"Hätten wir es gesehen, hätten wir sofort Rot gezeigt", erklärte das Schiedsrichter-Team nach Schlusspfiff. Gesehen hatte die Geste aber "nur" die Kamera. Bei der "Sky"-Analyse wurde die Szene nach Schlusspfiff rauf und runtergespielt. Alle Experten waren sich einig: ein Riesen-Fehlverhalten von Augsburg-Spieler Daniel Baier, keine Vorbild-Funktion, ein Skandal.

"Wollte, dass er weggeht"
Was war passiert? Nach der hitzigen Partie gerieten Augsburg-Spieler Daniel Baier und Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl verbal aneinander. Baier ließ sich zu einer obszönen Geste hinreißen, er deutete Selbstbefriedigung an. Im anschließenden "Sky"-Interview reagierte Baier gereizt, tat sich mit einer Entschuldigung schwer, erklärte: "Ich habe Hasenhüttl gesagt, dass er weggehen und nicht jede Situation kommentieren soll." Erst auf Drängen des Interviewers gestand Baier: "Ich habe ja gesagt, dass ich einen Fehler gemacht habe. Aber Emotionen gehören zum Fußball. Ich wollte Hasenhüttl nach der Aktion die Hand geben, er hat sie aber nicht angenommen."

Hasenhüttl: "Keine Entschuldigung"
Hasenhüttel gab sich vor der Kamera den Umständen entsprechend diplomatisch. "Was soll ich noch dazu sagen? Es sieht ja ohnehin jeder, was passiert ist." Ob es eine Entschuldigung von Baier gab, wollte der "Sky"-Reporter wissen. "Nein", antwortete Hasenhüttl, "eine Entschuldigung gab's keine".

krone Sport
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