22.02.2017 10:34 |

Das Leben genießen

Hinein ins Ballvergnügen

Jetzt heißt es auf "närrischen" Veranstaltungen ausgiebig tanzen, lachen, feiern - das Leben auskosten. Lesen Sie, warum Sie damit auch Ihrer Gesundheit nützen.

Wer genießen kann, hat es doppelt gut: Denn Lebensfreude erhöht (zumindest statistisch) auch die Lebenserwartung. Das zeigte eine Untersuchung an britischen Senioren. Wie passend, dass der Faschingsdienstag mit seinen Bällen und Partys noch bevorsteht und wir viel Spaß haben wollen (natürlich sollte man eine positive Einstellung aber auch den Rest des Jahres beibehalten).

Für gute Laune sorgt etwa Tanzen. Schlüpfen Sie also in ein schönes Ballkleid, einen Smoking oder ein lustiges Faschingskostüm und los geht's: Der Körper schüttet dabei jede Menge Glückshormone aus, dadurch wird u.a. das Immunsystem gestärkt - wer kann das jetzt nicht brauchen, auch wenn die Hochsaison grippaler Infekte glücklicherweise wieder vorüber ist?

Tanzen hält die Gelenke in Schuss
Frönen Sie dem Tanzen ruhig auch weiterhin, die vielen positiven Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen, wie bereits etliche Studien beweisen: Italienische Forscher haben herausgefunden, dass es genauso effektiv ist wie das Training in einem Fitnessstudio. Einer amerikanischen Untersuchung zufolge hält es die Gelenke in Schuss. Senioren, die an Arthritis-Beschwerden litten, benötigten nach einer dreimonatigen Tanztherapie um 39 Prozent weniger Schmerzmittel. Herz und Kreislauf stabilisieren sich, der Stoffwechsel arbeitet besser, weiters werden Gedächtnis und Koordination trainiert. Auch der Figur tut dieser vergnügliche Ausdauersport gut.

Gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt, was viele außerdem mit Genießen im Fasching verbinden: Krapfen essen. Ist es nicht herrlich, wenn die üppige Füllung beim herzhaften Hineinbeißen herausquillt? Diese Süßigkeit schlägt jedoch bekanntlich mit einigen Kalorien zu Buche in erster Linie hängt das von der Sorte ab: Mit Nougat hat der Krapfen rund 400 Kalorien, mit Marmelade 100 Kalorien weniger. Auch alkoholische Getränke gehören für viele beim Feiern dazu.

So gibt es kein böses Erwachen
Damit man aber nicht als "Faschingsnarr" endet und es am nächsten Tag kein böses Erwachen gibt, raten Experten Folgendes: Vor der Partynacht fettreich essen und Mineralwasser trinken. Das füllt den Magen und beugt dem Mineral- und Flüssigkeitsverlust durch Alkohol vor. Zwischendurch salzige Snacks zu sich zu nehmen bremst ebenfalls den Mineralstoffabbau.

Alkohol am besten nicht mischen. Nach jedem Gläschen Sekt, Wein oder Bier Wasser trinken. Vor dem Schlafengehen erneut zur Wasserflasche greifen, eventuell zusätzlich eine Kopfweh-Tablette schlucken.

Kronen Zeitung, Mag. Monika Kotasek-Rissel

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