Do, 16. August 2018

Lösungen gefordert

08.11.2016 13:15

Gemeinden ersticken im Verkehr

Grenzkontrollen im Kampf gegen Menschenhändler und Schlepper sowie eine Großbaustelle bei einem Kreisverkehr: Diese Kombination hat es in sich, denn dadurch ersticken sowohl St. Margarethen als auch Siegendorf im Verkehr. Eltern haben Angst um die Sicherheit ihrer Kinder und fordern von der Politik Lösungen.

25 Minuten brauchen Autofahrer mitunter für die gerade einmal 700 Meter lange Strecke vom Gasthaus Karlich zum Rathausplatz. Und eine Mutter mit ihrem Kleinkind im Auto kam mehr als eine Stunde nicht von der Stelle. Das sind nur zwei der negativen Höhepunkte im durch Grenzkontrollen und Baustelle ausgelösten Verkehrschaos in Siegendorf. Zudem versuchen ortskundige Lenker auf Schleichwegen durch eigentlich verkehrsberuhigte Siedlungsgebiete den Staus zu entgehen, was für Ärger bei den Anrainern sorgt. SP-Bürgermeister Rainer Porics: "Die Arbeiten am Kreisverkehr sollten in etwa vier Wochen beendet sein. Wir gehen davon aus, dass sich die Situation dann wieder etwas entspannt."

Ähnlich dramatisch - aber anders - stellt sich die Lage im nahen St. Margarethen dar. In der Festspielgemeinde kämpfen die Menschen zwar nicht derart mit Stop-&-Go-Verkehr, dafür aber mit endlosen Blechlawinen, die sich durch den Ort wälzen. "Für Fußgänger und vor allem für Kinder ist es dadurch sehr gefährlich, die Straße zu überqueren", klagen besorgte Eltern und fordern endlich Lösungen von der Politik.

Die kann sich etwa eine 30er-Zone auf der Ödenburger Straße sowie verstärkte Polizeikontrollen vorstellen. Demnächst befasst sich der Gemeinderat mit der Causa.

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