Mi, 27. März 2019
27.09.2016 06:56

Temporär-Halteverbot

Besser nicht parken, wenn die Bagger kommen…

Ein Halteverbot zu ignorieren kann mitunter gravierende Folgen haben - jedenfalls, wenn es wegen einer geplanten Baustelle eingerichtet wurde. Wie in diesem Fall in China…

Da steht ein Audi A6 mitten auf einem Erdhaufen. Die zuständige Behörde von Jilin hatte im Zuge der Vorbereitungen für eine Baumaßnahme ein Halteverbot ausgeschildert - was offenbar alle außer einem mitbekommen haben.

Und so rückten pünktlich die Bagger an, um die Erde für Asphaltierungsarbeiten abzutragen. Auf die Idee, den Wagen abschleppen zu lassen, ist offenbar niemand gekommen.

Merke: Im Zweifelsfall lieber nicht falsch parken - und ab und zu nach seinem Auto sehen.

In Österreich kann es natürlich auch passieren, dass ein temporäres Halteverbot eingerichtet wird. Bekommt ein Autobesitzer davon nichts mit und sein Wagen wird abgeschleppt, muss die Behörde die Kosten tragen, nicht der Autobesitzer, wie der Verwaltungsgerichtshof als Berufungsinstanz eines Falles in Innsbruck festgestellt hat. Wer das Halteverbotsschild jedoch rechtzeitig entdeckt, aber ignoriert, ist streng genommen selber schuld.

Das Festsetzen eines Autos durch Abbaggern dürfte also letztlich zwar lästig für den Besitzer sein, aber Ärger für den Baggerführer.

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