Grenzsicherung:

Kontrollen an vier Übergängen nach Kärnten

Kärnten
17.02.2016 10:17

Zur Bewältigung neuer Migrationsströme sollen in Kärnten die Übergänge Karawankentunnel, Lavamünd, Bleiburg-Grablach und Thörl-Maglern gesichert werden. Die Polizei kündigt bereits verstärkte Kontrollen an. Verlagern sich die Routen, könnten auch Zäune aufgestellt werden.

Innenministerium und Bundesheer planen auch an den Übergängen in Kärnten und Osttirol (Sillian) schärfere Kontrollen, "Grenzmanagement" - gegebenenfalls sogar Zäune, um im Ernstfall einen Flüchtlingsstrom zu bewältigen.

Neben den Grenzen in der Steiermark und dem Brenner will Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil speziell Übergänge in Kärnten beobachten. So könnte ein in Tarvis geplantes Flüchtlingslager "ein grenzüberschreitendes Fluchtverhalten über Österreich bewirken", heißt es. Wie das Polizeikommando erklärt, seien die "Feinplanungen" für die Sicherung der Südgrenze am Laufen.

Nach Gesprächen mit der Politik in Slowenien will die Innenministerin heute, Mittwoch, die genaue Höhe der Tageskontingente - der umstrittenen "Flüchtlings-Obergrenze" - bekanntgeben. Obwohl Spielfeld adaptiert wurde, läuft der Hauptstrom weiterhin über den Korridor Karawankentunnel. Sonntag kamen 1240 Migranten, am Montag waren es 393.

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