So, 19. Mai 2019
19.01.2016 18:22

"Keine Schummelei"

Stickoxidproblem: Renault ruft 15.000 Autos zurück

Renault ruft 15.000 Fahrzeuge wegen zu hoher Abgaswerte in die Werkstätten - allerdings ist die Ursache keine installierte Schummelsoftware, wie die französische Umweltministerin Segolene Royal mitgeteilt hat. In der Vorwoche hatte die Regierung erklärt, bei Dieselfahrzeugen von Renault seien zu hohe Emissionen von Stickoxid und von Kohlendioxid festgestellt worden.

Am Donnerstag waren Razzien bei Renault bekannt geworden. Die französische Regierung hatte nach dem VW-Skandal um manipulierte Abgaswerte eine Untersuchung der eigenen Autobauer angeordnet.

Klarstellung seitens Renault
Am Dienstagabend hat der Autohersteller eine "Gegendarstellung" veröffentlicht, wie die Aussendung bezeichnet wurde. Darin bestätigt Renault den Rückruf von 15.000 Fahrzeugen weltweit. Es handle sich um Fahrzeuge mit der Dieselmotorisierung dCi 110. Ziel ist es, einen Kalibrierungsfehler in der Motorsteuerung zu beheben. "Das Problem ist bereits bekannt und wurde ab September 2015 in der laufenden Produktion behoben."

Darüber hinaus dementiert Renault "erwähnt zu haben, dass 700.000 Fahrzeuge eine Software-Aktualisierung benötigen würden. Alle Renault Fahrzeuge entsprechen den aktuell gültigen Normen. Wie bereits im Dezember 2015 angekündigt, plant Renault über die bereits im vollen Umfang erfüllten Euro 6b-Normen hinaus, allen Kunden, die dies wünschen, ein optimiertes System zur Reinigung der NOx-Emissionen zur Verfügung zu stellen", heißt es in der Aussendung.

Volkswagen hatte im September eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Manipulationssoftware eingesetzt zu haben, die bei Emissionstests zu einem niedrigeren Stickoxid-Ausstoß führt als auf der Straße.

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