Lebensgefährliche Szenen auf der Tauernautobahn: Nachdem er bei Seeboden in Kärnten mit seinem Lkw-Anhängerzug gegen zwei Leitbaken gedonnert ist, fuhr der Lenker einfach weiter. Ein couragierter Autofahrer stoppte schließlich den fahrerflüchtigen Bosnier. Dieser stand unter Drogeneinfluss.
Eine Drogenfahrt, die fatal hätte enden können: Der 39-jährige Bosnier verlor Dienstagabend auf der Tauernautobahn im Gemeindegebiet von Seeboden völlig die Kontrolle über seinen tonnenschweren Anhängerzug und krachte gegen zwei Leitbaken. Trümmerteile flogen wie Geschosse über die Fahrbahn und beschädigten nachfolgende Autos.
Doch anstatt anzuhalten, stieg der Lkw-Lenker aufs Gas. Dass nicht noch Schlimmeres passierte, ist der Zivilcourage eines nachfolgenden Autofahrers zu verdanken. Der mutige Pkw-Lenker fackelte nicht lange, nahm die Verfolgung auf und schaffte es schließlich, den Lkw-Fahrer auf dem Parkplatz Eisentratten zum Anhalten zu bewegen.
Kurze Zeit später war auch bereits die alarmierte Autobahnpolizei Spittal an der Drau vor Ort. Ein Alkoholtest verlief zwar negativ, doch der Mann zeigte deutliche Symptome einer schweren Drogenbeeinträchtigung. Ein Schnelltest schlug sofort an! Und ein hinzugezogener Amtsarzt brachte schließlich Gewissheit: Der 39-Jährige war berauscht – und völlig fahruntauglich.
Führerschein weg
Der Bosnier wurde somit an Ort und Stelle aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten nahmen ihm den Führerschein ab und hoben eine saftige finanzielle Sicherheitsleistung ein. Der Berufschauffeur wird nun bei der Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau angezeigt.
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