Eine neue und moderne Volkschule wünscht sich die SPÖ Poggersdorf für ihre Gemeinde. Vize-Bürgermeisterin Katrin Hajek will dabei aber auch bestehende Räumlichkeiten nutzen und den Ortskern aufwerten.
Mitten am Hauptplatz soll die neue Volksschule Platz finden und damit auch das Ortszentrum aufwerten. „Es geht um die besten Bildungschancen für unsere Kinder, um moderne Arbeitsbedingungen für Pädagogen und um eine nachhaltige Weiterentwicklung des gesamten Ortszentrums“, sagt Vize-Bürgermeisterin Katrin Hajek. Als Bildungsreferentin wünscht sie ein Neudenken den Schulstandortes nicht nur im architektonischen, sondern im pädagogischen Sinn.
Mit im Projekt-Boot sind Direktorin Claudia Pfeffer, Hortleiterin Barbara Pasterk und Pädagoginnen. Die Idee dahinter? Beobachtungen aus dem Schulalltag bereits in der Entwicklung miteinbeziehen. „Eigene Umkleideräume, Werkräume und ausreichend Raum für Garderoben fehlen ebenso wie ausreichend flexibel nutzbare Räume“, so Hajek. Im Großen und Ganzen platzt die bestehende Schule also aus allen Nähten.
Platz fürs Lernen, Musik und vieles mehr
Klassische Klassenräume muss es in der neuen Schule nicht zwingend geben. Hajek: „Lernlandschaften schaffen unterschiedliche Möglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse: gemeinsames Arbeiten, Experimentieren, Gruppenarbeit, individuelles Lernen, Bewegung, Kreativität und konzentriertes Arbeiten können selbstverständlich nebeneinander stattfinden.“ Geplant ist auch Platz für zumindest sechs Gruppen in der Nachmittagsbetreuung, sowie einen eigenen Speisesaal, Schauküche, Musikzimmer, Werkraum und Aula.
Alte Schule geht an die Verwaltung
Für die derzeitige Schule gibt es laut Hajek übrigens auch schon einen Verwendungszweck: Die Gemeindeverwaltung soll dort Platz finden. Darüber hinaus entstehen Räzume für Musikschule, Vereine, Kurse, Workshops, Proben und Veranstaltungen. Sogar ein Veranstaltungssaal könnte dort entstehen.
Hajek: „Neue Ideen verdienen eine sachliche Prüfung. Wir müssen aber auch fragen, was Poggersdorf tatsächlich braucht und welchen konkreten Nutzen ein solches Projekt für unsere Gemeinde bringt. Für mich stehen der Neubau der Volksschule und die Neugestaltung unseres Ortskerns an erster Stelle.“ Die Bevölkerung werde im Rahmen einer Bürgerbeteiligung in den weiteren Planungsprozess eingebunden.
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